NUTANIX - Guggenheim setzt auf den Profiteur des VMware-Frusts
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Wenn ein Platzhirsch seine Kunden verprellt, schlägt die Stunde des Herausforderers. Auf diese Formel lässt sich die Erststudie von Guggenheim bringen. Broadcom hat VMware übernommen, den Spezialisten für Virtualisierung, und verkauft dessen Software seitdem nur noch in Paketen und zu deutlich höheren Preisen. Seither suchen viele IT-Abteilungen nach Alternativen. Laut Analyst Howard Ma deuten Gespräche in der Branche klar darauf hin, dass Nutanix "die einzige tragfähige Option für einen unternehmensweiten Ersatz von VMware“ ist.
Das Unternehmen aus dem kalifornischen San Jose entwickelt Software, die Rechenleistung, Datenspeicher und Netzwerk auf handelsüblichen Servern zu einer einheitlichen Plattform verbindet. Fachleute sprechen von hyperkonvergenter Infrastruktur, kurz HCI. Firmen betreiben damit ihre eigenen Rechenzentren ähnlich flexibel wie eine Cloud. Bei Bedarf können sie Anwendungen zu Anbietern wie AWS oder Microsoft Azure verlagern. Kern des Angebots ist eine eigene Virtualisierungsschicht, auf der virtuelle Server laufen. Genau dort trifft Nutanix frontal auf VMware.
Ma startet mit der Einstufung "Buy“ und einem Kursziel von 100 USD. Gemessen am Schlusskurs vom Freitag von 70,58 USD ergibt das ein Aufwärtspotenzial von rund 42 %.
