Kommentar
17:10 Uhr, 04.12.2023

Nervös werden, weil niemand nervös ist?

Der Dezember hat begonnen, wie der November aufgehört hat: hervorragend. Einer der Gründe ist ungewöhnlich geringe Sorge unter Anlegern.

Der beste Zeitpunkt, um zu kaufen, ist jene Marktphase, in der Anleger in Panik alles auf den Markt werfen, was liquidiert werden kann. Umgekehrt gilt, dass man verkaufen soll, wenn die Stimmung zu gut ist. Ein Gradmesser für die Stimmung ist die Volatilität. Diese ist derzeit ungewöhnlich niedrig. Der S&P 500 Volatilitätsindex VIX steht mit weniger als 13 Punkten so tief wie seit Anfang 2020 nicht mehr. Die fehlende Nervosität macht einige nervös.

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Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

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