Morning-Flash: KOSPI springt 3,8 % – US-Inflationsdaten im Blick
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Die Futures deuten am Mittwoch einen wenig veränderten Start in Frankfurt an, während die US-Terminkontrakte leicht fester notieren. In Asien treibt eine Halbleiter-Rally den KOSPI nach oben, während Hongkong nachgibt. Im Zentrum des Tages stehen die US-Verbraucherpreise für Juli.
Aktuelles Marktgeschehen
Der DAX-Future notiert vorbörslich bei 26.391 Punkten und liegt damit 0,04 % über dem Vortagsschluss, was auf einen nahezu unveränderten Start in den deutschen Handel hindeutet. Auch die US-Vorgaben sind freundlich, aber verhalten: Der S&P-500-Future steht bei 7.735 Zählern und gewinnt 0,08 %, der Dow-Jones-Future tritt bei 53.804 Punkten mit plus 0,02 % praktisch auf der Stelle. Etwas deutlicher zieht der Nasdaq-100-Future an, der bei 29.593 Punkten um 0,23 % zulegt. Die leichte Outperformance der Technologiewerte passt zur Halbleiter-Rally in Südkorea, wo SK Hynix als neuer Großaktionär von Kioxia den Sektor antreibt.
Bei den Rohstoffen legt Gold um 0,22 % auf 4.450,8 USD zu, Brent-Öl steigt um 0,55 % auf 89,4 USD und Bitcoin gewinnt 0,38 % auf 63.788,24 USD.
Vorbörsliche Tops & Flops
| Wert | Vorbörslich |
|---|---|
| TKMS AG & Co. | +3,69 % |
| JENOPTIK | +3,57 % |
| Bechtle | +2,50 % |
| Salzgitter | -2,03 % |
| Aroundtown | -1,49 % |
| Alphabet Inc. (Class A) | -1,43 % |
Ausblick
Im Zentrum des Tages stehen die US-Verbraucherpreise für Juli um 14:30 Uhr Berliner Zeit. Erwartet werden 3,4 % im Jahresvergleich und 2,5 % in der Kernrate. Aus den USA berichten vorbörslich Nebius und Trimble, nachbörslich folgen Cisco und Coherent.
Die wichtigsten Konjunkturtermine und Quartalszahlen des Handelstags im Überblick.
Europa
Die deutsche Berichtssaison liefert überwiegend positive Nachrichten. TKMS (Aktuelle Analyse) hebt die Jahresprognose deutlich an: Statt 2 bis 5 % werden nun 10 bis 12 % Umsatzwachstum erwartet, die bereinigte EBIT-Marge soll bis zu 6,5 % erreichen und liegt damit über den Analystenschätzungen von 6,4 %. In den ersten neun Monaten legte der Umsatz um 19 % zu. Brenntag bestätigt die erhöhte Jahresprognose mit einem Ebitda von 1,35 bis 1,45 Mrd. EUR, nachdem das operative Ergebnis im zweiten Quartal um fast 39 % auf 463 Mio. EUR gestiegen war. K+S hebt die Ebitda-Prognose 2026 auf 680 bis 760 Mio. EUR an, zuvor waren 630 bis 730 Mio. EUR angesetzt; stabile Kali-Preise trugen zu einem um 60 % auf 176 Mio. EUR gestiegenen Quartals-Ebitda bei. Indus Holding hat den Halbjahresgewinn auf 62,2 Mio. EUR mehr als verdoppelt, bei einem Auftragsplus von über 20 %, warnt aber vor steigenden Materialkosten und rückläufigen Margen.
Auf der Verliererseite steht TUI (Aktuelle Analyse) : Der Quartalsgewinn halbierte sich auf knapp 83 Mio. EUR, das bereinigte EBIT fiel um 27 % auf rund 234 Mio. EUR, und der gebuchte Sommersaison-Umsatz liegt 6 % unter Vorjahr. Hawesko senkt die Jahresprognose auf einen Umsatzrückgang von 2 bis 4 % und ein operatives EBIT von 23 bis 26 Mio. EUR. Konjunkturseitig sind die deutschen Verbraucherpreise im Juli auf 2,8 % gestiegen, getrieben von höheren Energiepreisen nach dem Ende der Energiesteuersenkung.
Asien
Klarer Gewinner ist Südkorea: Der KOSPI springt um 3,82 %, getragen von Halbleiter- und Technologiewerten. Auslöser ist SK Hynix, das sich über eine Spezialgesellschaft zur größten Einzelaktionärin des japanischen NAND-Flash-Herstellers Kioxia entwickelt hat. Auch Hyundai Motor profitiert von der Rally, während die Gewerkschaft mit Streikaktionen den Druck erhöht. In Japan steht der Nikkei 225 0,84 % höher, Taiwan gewinnt 0,68 %, China kommt mit plus 0,11 % kaum vom Fleck. Schwächer zeigen sich Hongkong mit minus 1,09 %, Singapur mit minus 0,69 %, Indien mit minus 0,66 % und Australien mit minus 0,49 %.
Belastend für Hongkong wirkt die ins Stocken geratene Erholung des Immobilienmarkts, nachdem Peking seine Offensive gegen Offshore-Vermögen ausweitet und dabei womöglich auch Immobilieneinkünfte erfasst. In China verschärfen die Behörden zudem die Regulierung quantitativer Handelsfonds. Auffälligster Einzelwert in Japan ist Rakuten: Die Aktie verliert intraday bis zu 12 % und damit so viel wie seit April 2025 nicht mehr, weil die anhaltenden Verluste im Mobilfunkgeschäft die Anleger verunsichern. Geldpolitisch bleibt der Dissens zwischen US-Finanzminister Bessent und BOJ-Vertreterin Takaichi über die Notwendigkeit von Zinserhöhungen zur Stützung des Yen ein Thema.
USA
Nachbörslich meldete CoreWeave einen auf 2,58 Mrd. USD mehr als verdoppelten Umsatz und übertraf damit den Konsens, während der GAAP-Verlust je Aktie auf 1,14 USD stieg. Supermicro verfehlte mit 11,1 Mrd. USD Umsatz die Erwartungen, übertraf beim bereinigten Ergebnis je Aktie mit 1,70 USD aber deutlich. Auch Lumentum (Aktuelle Analyse) lag mit 1,01 Mrd. USD Umsatz und 3,23 USD bereinigtem Ergebnis je Aktie über den Schätzungen.
Auf der Nachrichtenseite signalisiert US-Kontrolör Jonathan Gould regulatorische Offenheit für Krypto-Finanzdienstleister, die künftig nationale Banklizenzen und Zugang zu Fed-Konten erhalten sollen. Paramount bereitet unter Verweis auf die Wettbewerbsklage gegen die Warner-Brothers-Übernahme einen Fünfjahres-Plan zur Verlagerung von Film- und TV-Arbeitsplätzen aus Kalifornien vor, Start ist der 1. Oktober. Politisch erwägt Präsident Trump laut Bloomberg eine Senkung der Kapitalertragssteuern vor den Zwischenwahlen.
Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.
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