Morning-Flash: DAX-Future im Plus – Chipsektor drückt KOSPI
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Der DAX-Future deutet einen leicht freundlichen Start in den letzten Handelstag der Woche an, während die US-Futures uneinheitlich tendieren. In Asien fällt der südkoreanische KOSPI deutlich zurück, belastet vom Halbleitersektor, während Japan, Taiwan und Australien zulegen. Im Tagesverlauf richten sich die Blicke auf die kanadischen BIP-Daten sowie die US-Inflationserwartungen der University of Michigan.
Aktuelles Marktgeschehen
Der DAX-Future notiert vorbörslich bei 26.445 Punkten und damit 0,19 % über dem Vortagsschluss, was für den deutschen Handelsstart eine leicht freundliche Eröffnung erwarten lässt. Die US-Vorgaben fallen dagegen uneinheitlich aus: Der Dow-Jones-Future steht mit 0,11 % im Plus bei 53.630 Punkten, während der S&P-500-Future bei 7.723 Zählern um 0,10 % nachgibt. Deutlicher zurück liegt der Nasdaq-100-Future mit 0,29 % auf 29.555 Punkten. Diese Schwäche der Technologiewerte passt zum Rückgang im asiatischen Halbleitersektor, der auch den KOSPI belastet.
Bei den Rohstoffen gibt Gold um 0,70 % auf 4.631,5 USD nach, Brent-Öl notiert 0,33 % tiefer bei 88,23 USD, und Bitcoin verliert 0,55 % auf 79.821,75 USD.
Vorbörsliche Tops & Flops
| Wert | Vorbörslich |
|---|---|
| Honeywell Technologies | +1,47 % |
| Salesforce | +1,22 % |
| Eckert & Ziegler | +1,06 % |
| TRATON | -3,18 % |
| Merck & Co. | -1,06 % |
| The Home Depot | -1,00 % |
Ausblick
Im Tagesverlauf richtet sich der Blick zunächst um 8:45 Uhr auf die französischen Verbraucherpreise für August. Um 14:30 Uhr folgt das kanadische Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal, für das eine annualisierte Rate von 3,4 % erwartet wird. Wichtigster Termin für die Wall Street sind die Michigan-Inflationserwartungen um 16:00 Uhr, die bei 4,3 % gesehen werden.
Die wichtigsten Konjunkturtermine und Quartalszahlen des Handelstags im Überblick.
Europa
Aus der europäischen Konjunktur kommen freundliche Signale. Finnlands Wirtschaftsleistung stieg im Quartalsvergleich um 0,4 % und im Jahresvergleich um 1,4 %. In den Niederlanden verbesserte sich das Industrievertrauen von 2,4 auf 3,7 Punkte, was die Hoffnung auf eine allmähliche Stabilisierung der Industrie in der Eurozone stützen dürfte.
Energiepolitisch bleibt die Lage angespannt. In Deutschland wird der Einsatz von Kohlekraftwerken aus der Reserve diskutiert, um die hohen Stromkosten zu dämpfen. Zugleich rückt die Gasversorgung in den Vordergrund: Der Speicherfüllstand liegt bei 52 %, angestrebt werden 70 % bis zum 1. November. In Frankreich zwingt die Dürre zu einer Lockerung der Käse-Herstellungsregeln.
Bei den Einzelwerten steht Safran im Fokus, nachdem Morgan Stanley das Kursziel für den französischen Luftfahrtkonzern von 330 auf 373 EUR angehoben hat. Bei TRATON dürfte dagegen die Abstufung durch UBS von Buy auf Neutral für Gesprächsstoff sorgen.
Asien
Die stärkste Bewegung in Asien liefert Südkorea: Der KOSPI verliert 1,85 % und fällt damit klar gegen den regionalen Trend zurück, belastet vom Halbleitersektor. SK Hynix prognostiziert zwar einen globalen Speicherchip-Mangel bis 2030 und zeigt sich offen für weitere Investitionen in den USA, während Samsung die HBM-Produktion erst für 2029 oder später anpeilt. Die übrigen Leitbörsen tendieren fester: Der Nikkei 225 gewinnt 0,49 %, der taiwanesische TSEC-Index 0,72 %, der australische S&P/ASX 200 0,55 %. In China legt der SSE Composite 0,10 % zu, der Hang Seng 0,32 %, der indische Sensex 0,40 % und der Straits Times Index 0,19 %.
Geldpolitisch rückt Japan in den Mittelpunkt. Tokios Kerninflation beschleunigte sich im August zum dritten Monat in Folge und verstärkt die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Bank of Japan im September. Eine Rede von BoJ-Vize Himino steht ebenfalls an. Aus der Technologiebranche kommt die Meldung, dass Huaweis Ascend 910C in China ausverkauft ist, Nvidias H200 aber noch nicht vollständig ersetzen kann. CATL diversifiziert unterdessen über das Batteriegeschäft hinaus in Rechenzentren und Wasserkraftwerke.
USA
Nachbörslich lieferte Marvell Technology mit 2,74 Mrd. USD Umsatz und 0,94 USD bereinigtem Gewinn je Aktie leicht über den Schätzungen ab, auch Workday und Ulta Beauty übertrafen die Erwartungen. Autodesk übertraf ebenfalls Umsatz- und Ergebnisprognose und hob den Jahresausblick an, der Kurs gab nachbörslich dennoch um 3,8 % nach.
Deutlicher unter Druck stand PayPal: Der Kurs fiel nachbörslich um 13 Prozent, nachdem sich das Konsortium aus Advent und Stripe aus dem Übernahmeverfahren zurückgezogen hatte. Bei Nvidia hob HSBC das Kursziel von 360 auf 365 USD an; der Konzern wies zugleich Berichte über eine Pausierung des Umsatzbeteiligungsprogramms für KI-Cloud-Dienste zurück. Bemerkenswert ist ein Makro-Detail: Die US-Unternehmensgewinne erreichten Rekordhöhen, während die Lohnquote auf rund 43 % des BIP sank, den tiefsten Stand seit der Großen Depression.
Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.
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