MARKT USA/Widersprüchliche Nachrichten zum Iran-Krieg dürften belasten
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An den US-Börsen dürfte es zum Start in den Donnerstagshandel nach unten gehen, denn es zeichnet sich noch immer kein Ende des Iran-Kriegs ab. Die Futures auf die großen Aktienindizes deuten eine leichtere Eröffnung an, während die Ölpreise wieder steigen. Widersprüchliche Aussagen der Kriegsparteien verunsicherten die Anleger, sagen Händler. Während die US-Regierung von fortdauernden Friedensgesprächen berichtete, wies der Iran diese Darstellung zurück und drohte eine weitere Eskalation an. Staatsnahe iranische Medien berichteten, dass Teheran auch die Meerenge Bab al-Mandeb blockieren könnte.
Der Preis für das Barrel Brentöl steigt um 3,8 Prozent auf 106 Dollar. Der Dollar zeigt sich behauptet. Am US-Anleihemarkt ziehen die Renditen an; die Zehnjahresrendite steigt um 5 Basispunkte auf 4,38 Prozent. Der Goldpreis fällt derweil um 1,4 Prozent auf 4.442 Dollar.
An Konjunkturdaten werden nur die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche veröffentlicht. Daneben sind Auftritte einiger Vertreter der US-Notenbank angekündigt. Ihre Reden dürften auf Aussagen darüber "abgeklopft" werden, inwieweit der Nahost-Krieg die Inflation und somit auch den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve beeinflussen wird.
Unternehmensnachrichten sind rar und kommen eher aus der zweiten Reihe. So hat der Möbelhersteller Millerknoll einen schwachen Ausblick gegeben. Die Aktie sackt vorbörslich um 18,4 Prozent ab.
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