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08:37 Uhr, 26.02.2026

MÄRKTE ASIEN/Börsen klettern auf Allzeithochs - China hinkt hinterher

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DOW JONES--Nach den jüngsten Rekordständen in Tokio, Seoul und Sydney sind die asiatischen Börsen am Donnerstag weiter nach oben marschiert. Alle drei Indizes markierten erneut Allzeithoch. Die wegen der hohen Erwartungen mit Erleichterung aufgenommenen Geschäftszahlen der US-KI-Ikone Nvidia hielten die Technologierally zumindest in an ausgewählten Märkten am Laufen. Dies betraf vor allem die Börse in Südkorea, wo der positive Zahlenausweis von Nvidia die Aktien der Chiphersteller weiter befeuerte. In China war die Luft nach einer zweitägigen Wiedereröffnungsrally nach den Neujahresfeierlichkeiten raus. Obwohl Nvidia Gewinne und Prognosen über Konsens veröffentlichte, blieben einige Zweifel bezüglich ihrer Lagerbestände und des China-Geschäfts bestehen.

Die Volatilität im Handel mit KI-Aktien dürfte trotz der starken Geschäftszahlen von Nvidia anhalten, urteilte Chef-Anlagestrategin Charu Chanana von Saxo Markets. Die KI-Story sei inzwischen ausgereift und Anleger wollten nun Beweise für die Monetarisierung und Ausgabendisziplin sehen.

In Japan schloss der Nikkei-225 mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 58.753 Punkten. Angeführt wurde der Anstieg von Technologie- und IT-Aktien. Die Ergebnisse von Nvidia hätten die Erwartungen übertroffen und "die Stimmung am Aktienmarkt etwas gestützt", urteilte Analyst Michael Brown von Pepperstone. Nomura Research Institute kletterten um 9,5 Prozent, NEC stiegen um 9,4 Prozent und TIS legten um 7,6 Prozent zu. Wetten auf Zinserhöhungen kühlten zudem zunächst ab. Mit der Nominierung von zwei als eher taubenhaft geltenden Akteuren für die Bank of Japan verstärkten sich Zweifel hinsichtlich möglicher Zinserhöhungen. Gleichwohl stieg der Yen, weil sich ein Board-Mitglied der Notenbank erneut für Zinserhöhungen ausgesprochen hatte.

Der chinesische Leitindex Shanghai-Composite stagnierte und der HSI in Hongkong verlor im späten Handel 1,0 Prozent. In den beiden vorherigen Sitzungen waren beide Indizes deutlich gestiegen - getrieben von höheren Konsumausgaben während der Neujahrsfeiertage. Die Konsumtrends nach den Feiertagen zum Mondneujahr stellten einen wichtigen Indikator für die Stärke der Wirtschaft des Landes dar, urteilten die Volkswirte von Bank of America. "Die Nachhaltigkeit der Dynamik zu Jahresbeginn wird davon abhängen, ob sich die Ausgaben reibungslos normalisieren oder in den kommenden Wochen stärker zurückgehen." Vor Veröffentlichung von Geschäftszahlen sank der Kurs des Internetriesen Baidu in Hongkong um 3,2 Prozent. Quartalsnettogewinn und Umsatz von Hong Kong Exchanges & Clearing (HKEX) waren gestiegen - der Kurs büßte 0,1 Prozent ein und hielt sich damit besser als der schwache Gesamtmarkt.

Der Kospi in Seoul kletterte um 3,7 Prozent und führte erneut die regionalen Märkte an. Die Rally in Südkorea währte seit sechs Sitzungen in Folge. Die Nvidia-Geschäftszahlen lösten eine Erleichterungsrally bei Samsung Electronics (+7,1%) und SK Hynix (+8%) aus - beide Werte bauten ihre Rekordhochs der Vortage damit weiter aus. Die Unternehmen sind wichtige Lieferanten von Speicherchips für Nvidia. Während Samsung neue Produkte vorstellte, will SK Hynix wegen der hohen Nachfrage in neue Fertigungsstätten investieren. Die Bank of Korea hat derweil die Zinssätze wie allgemein erwartet unverändert belassen - ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum gerade mit Blick auf den Halbleitersektor aber erhöht.

Der australische S&P/ASX-200 beendete die Sitzung mit einem Aufschlag von 0,5 Prozent. Die australischen Unternehmensinvestitionen sind im vierten Quartal robust gestiegen. Laut ANZ-Ökonomin Adelaide Timbrell deuten die jüngsten Daten darauf hin, dass die Wirtschaft insgesamt im Quartal um etwa 0,6 Prozent wachsen könnte. Der Kurs der größten australischen Fluggesellschaft Qantas stürzte um 9,2 Prozent ab. Die Gesellschaft hatte im ersten Halbjahr ihre bereinigte Geschäftsentwicklung verbessert und eine Erhöhung der Aktionärsausschüttungen angekündigt. Allerdings äußerte sich die Fluggesellschaft besorgt über die Erhöhung von Flughafengebühren und staatlichen Abgaben. Zusammenfassend überwogen Sorgen um zukünftige Margen und steigende Betriebskosten - zumal die Aktie zuvor nahe einem 52-Wochen-Hoch notiert hatte.

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INDEX                   zuletzt  +/- %      % YTD  Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)   9.175,30   +0,5        5,3           06:00 
Nikkei-225             58753.39   +0,3        -             07:00 
Topix 500 (Tokio)      3.026,74   +1,0       13,8           07:00 
Kospi (Seoul)          6.307,27   +3,7       49,7           07:30 
Hang-Seng (Hongk.)    26.501,26   -1,0        3,4           09:00 
Shanghai-Comp.         4.146,63   -0,0        4,5           08:00 
 
DEVISEN                 zuletzt  +/- %      00:00       Mi, 08:38  % YTD 
EUR/USD                  1,1813   +0,0     1,1809          1,1801    0,6 
EUR/JPY                  184,45   -0,1     184,64          183,87    0,3 
EUR/GBP                  0,8716   +0,1     0,8707          0,8729    0,0 
USD/JPY                  156,11   -0,1     156,33          155,78   -0,2 
USD/KRW                1.428,12   +0,1   1.426,63        1.432,32   -0,9 
USD/CNY                  6,8405   -0,4     6,8692          6,8665   -2,2 
USD/CNH                  6,8385   -0,2     6,8542          6,8641   -2,0 
USD/HKD                  7,8224   +0,0     7,8198          7,8192    0,5 
AUD/USD                  0,7124   +0,0     0,7123          0,7105    6,8 
NZD/USD                  0,5997   +0,0     0,5996          0,5984    4,2 
BTC/USD               68.241,67   -1,0  68.938,96       65.053,98  -22,2 
 
ROHÖL                   zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex                 65,55   +0,2       0,13           65,42 
Brent/ICE                 71,04   +0,3       0,19           70,85 
 
Metalle                 zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold                   5.184,84   +0,3      14,21        5.170,63 
Silber                    88,24   -1,3      -1,18           89,42 
Platin                 2.302,18   +0,7      15,58        2.286,60 
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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