Analyse
06:55 Uhr, 18.09.2026

Krisenflieger BOEING hat noch immer viele Baustellen im Konzern

Boeing hat sich viel vorgenommen. Mehr Flugzeuge sollen die Werke verlassen, neue Modelle endlich zugelassen werden und der Cashflow wieder wachsen. Doch der Weg zurück zu alter Stärke führt derzeit durch einen Engpass in Renton: Die Fertigung von Tragflächen kommt nicht schnell genug voran.

Auf einer Investorenkonferenz von Morgan Stanley räumte Konzernchef Kelly Ortberg ein, dass Boeing die angestrebte Produktionsrate von 47 Maschinen der 737 MAX pro Monat noch nicht stabil erreicht habe. "Das hat länger gedauert, als ich erwartet hatte", sagte er. Die Triebwerksversorgung und die übrige Lieferkette seien für den nächsten Schritt gut aufgestellt. Das Problem liege derzeit in der eigenen Tragflächenproduktion.

Damit verschiebt sich auch die Aussicht auf 52 produzierte Maschinen pro Monat. Dafür muss Boeing zunächst die Abläufe in Renton stabilisieren und eine neue Montagelinie in Everett in Betrieb nehmen. Dort sollen anfangs vier Flugzeuge gebaut werden, um die Linie zuzulassen. Ortberg erwartet den nächsten Produktionsschritt im kommenden Jahr.

Neue Modelle, alte Verzögerungen

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