Analyse
07:30 Uhr, 17.09.2026

STERLING INFRASTRUCTURE sitzt ganz am Anfang der KI-Wertschöpfungskette

Über den Bau neuer Rechenzentren wird viel gestritten. Anwohner sorgen sich um den Stromverbrauch, Politiker sprechen über strengere Regeln, Investoren fürchten verschobene Projekte.

Bei Sterling Infrastructure kommt davon nach Darstellung des Vorstandschefs bislang wenig an. Die Betreiber großer Rechenzentren wollten vor allem eines wissen: Wie lässt sich noch schneller bauen?

"Wir haben keine Verzögerungen, keine Pausen, keine Verschiebungen und keine Stornierungen gesehen", sagte Sterling-Chef Joe Cutillo auf einer Investorenkonferenz von Morgan Stanley. Das US-Unternehmen erschließt Standorte für Rechenzentren und übernimmt Elektroarbeiten. Cutillo sitzt damit an einer Stelle der KI-Investitionskette, an der sich Pläne oft Jahre vor dem Baubeginn zeigen.

Sterling Infrastructure bereitet in den USA große Bauflächen für Rechenzentren und Industrieanlagen vor. Das Unternehmen übernimmt unter anderem Erdarbeiten, verlegt Leitungen und baut Teile der elektrischen Infrastruktur. Daneben ist Sterling im Verkehrswegebau tätig, verlagert jedoch zunehmend Kapazitäten in das Geschäft mit Großprojekten.

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