Hohe Ölpreise treiben Shell-Gewinn, Rückkäufe werden gekürzt
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Stark gestiegene Öl- und Gaspreise haben Shell im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnschub beschert: Der bereinigte Überschuss stieg auf 6,9 Milliarden US-Dollar (5,9 Mrd Euro) und lag damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorquartal sowie über den Erwartungen. Vor allem Raffinerie und Förderung steigerten ihre Beiträge. Beim Aktienrückkauf tritt der Konzern im laufenden Quartal jedoch auf die Bremse.
Die Quartalsdividende wird um 5 Prozent auf 39,06 US-Cent je Aktie erhöht, zugleich sinken die Rückkäufe von 3,5 auf 3 Milliarden US-Dollar. Die Investitionen für dieses Jahr werden nun mit 24 bis 26 Milliarden US-Dollar veranschlagt (zuvor 20 bis 22 Milliarden), darin rund 4 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit der Übernahme des kanadischen ARC Resources.
Der Konflikt im Nahen Osten hat die Ölpreise deutlich nach oben getrieben, Produktionsanlagen am Golf beschädigt und den Transport durch die Straße von Hormus eingeschränkt. Der Brent-Preis ist seit Beginn des Konflikts um über die Hälfte gestiegen und liegt aktuell weiter über 100 US-Dollar je Barrel.
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