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Gold fällt auf Viereinhalbwochentief

Gold ist mit weniger als 1.310 US-Dollar je Feinunze zu Wochenbeginn auf den niedrigsten Stand seit viereinhalb Wochen gefallen.

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  • Gold
    ISIN: XC0009655157Kopiert
    Kursstand: 1.311,80 $/Unze (Deutsche Bank Indikation) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

Frankfurt (BoerseGo.de) - Steigende US-Anleiherenditen und ein zwischenzeitlich festerer US-Dollar haben den Goldpreis gestern unter Druck gesetzt, so dass dieser seine Abwärtsbewegung fortsetzte. Mit weniger als 1.310 US-Dollar je Feinunze wurde der niedrigste Stand seit viereinhalb Wochen verzeichnet. Der im späten Handel deutlich abwertende US-Dollar hat am gestrigen Verlust von zwei Prozent schlussendlich nichts ändern können, wie die Analysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben.

„Wir gehen nicht davon aus, dass der Goldpreis weiter stark nachgeben wird und erwarten eine Stabilisierung in etwa auf dem aktuellen Niveau. Die in den letzten Wochen deutlich aufgebauten Netto-Long-Positionen der spekulativen Finanzanleger dürften mittlerweile reduziert worden sein. Auch sollte Gold wegen des Russland-Ukraine-Konflikts als sicherer Hafen nachgefragt bleiben. Die G7-Staaten haben gestern den geplanten Gipfel mit Russland in Sotschi im Juni abgesagt und weitere Sanktionen gegen Russland angedroht“, so die Analysten.

Die Gold-ETFs hätten in den letzten beiden Handelstagen Zuflüsse von zusammen 5,6 Tonnen verzeichnet. Seit Jahresbeginn seien die Bestände der von Bloomberg erfassten Gold-ETFs damit um fast sieben Tonnen aufgebaut worden. Die im letzten Jahr noch extrem hohen Abflüsse sollten nun keinen Belastungsfaktor für den Goldpreis mehr darstellen, heißt es.

Gegen 12:55 Uhr MEZ notiert Gold mit einem Plus von 0,28 Prozent bei 1.312,56 US-Dollar je Feinunze.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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