FX-Mittagsbericht: „Cable“ klettert über 1,70
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Der US-Dollar ist gegenüber den anderen Hauptwährungen (mit Ausnahme des Yen) fester in die neue Handelswoche gestartet. Dabei profitiert der Greenback als „sicherer Hafen“ von der gestiegenen Risikoaversion an den Märkten infolge der von der Ukraine und dem Irak ausgehenden geopolitischen Risiken.
EUR/USD notierte bislang bei 1,3511 im Tief, wobei das Währungspaar auch die unterschiedliche Zinsperspektive belastet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat Anfang Juni die Leitzinsen weiter gesenkt. Weitere geldpolitische Lockerungen zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums und der Inflation sind nicht ausgeschlossen. Dies signalisieren auch die jüngst veröffentlichten Inflationsdaten für Mai. So sind die Verbraucherpreise in der Eurozone laut endgültiger Veröffentlichung im vergangenen Monat wie bereits gemeldet nur noch um 0,5 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, nach plus 0,7 Prozent im April. Die US-Notenbank dürfte sich hingegen angesichts der sich verbessernden Situation auf dem Arbeitsmarkt und zuletzt gestiegener Inflationsraten bereits wieder in Richtung steigender Zinsen bewegen. Hinweise auf den Zeitpunkt einer ersten Zinsanhebung erhofft sich der Markt von dem am Mittwochabend anstehenden US-Zinsentscheid bzw. der anschließenden Pressekonferenz.
GBP/USD ist zunächst fester in die neue Handelswoche gestartet, ist aber im weiteren Handelsverlauf von seinem frischen Viereinhalbjahreshoch bei 1,7011 zurückgefallen und notierte bislang bei 1,6959 im Tief. Der stellvertretende Gouverneur der Bank of England (BOE) Charlie Bean hatte in einem Interview mit der Sunday Times eine kommende erste Zinsanhebung als symbolischen Schritt begrüßt, der davon zeuge, dass man auf dem Weg zurück zur Normalität sei.
USD/JPY notierte bislang bei 101,92 im Tief. Der Yen ist als „sicherer Hafen ebenfalls gefragt, was sich deutlicher bei EUR/JPY zeigt. Das Cross erreichte zu Wochenbeginn ein Viermonatstief bei 137,68. Die Bank of Japan ist weiterhin optimistisch, dass sich die wirtschaftliche Erholung in Japan fortsetzen wird. Der Trend einer moderaten Erholung dürfte sich fortsetzen, obwohl die Mehrwertsteuererhöhung das japanische Wirtschaftswachstum schmälere, heißt es im aktuellen Monatsbericht der BoJ. Die Inflationserwartung nimmt ebenfalls zu.
USD/RUB legt am Montagvormittag deutlich zu und notierte bislang bei 34,6475 in der Spitze. Die russische Zentralbank hat ihren Leitzins am Vormittag wie von Analysten im Konsens erwartet unverändert bei 7,50 Prozent belassen.
Aus den USA wird um 14:30 Uhr MESZ der Empire State Manufacturing Index für Juni gemeldet. Analysten erwarten im Konsens einen Rückgang von 19,01 auf 15,20 Punkte. Um 15:00 Uhr MESZ folgen die TIC-Daten (Kapitalzuflüsse in USD). Erwartet werden im Konsens Zuflüsse von 41,3 Milliarden US-Dollar, nach 4,0 Milliarden US-Dollar. Um 15:15 Uhr MESZ steht die Industrieproduktion im Mai an (Konsens plus 0,6 Prozent im Monatsvergleich, nach minus 0,6 Prozent) und um 16:00 Uhr MESZ wird der NAHB-Hausmarktindex bekannt gegeben (erwartet 47,0 Punkte, nach 45,0 Zählern).
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