Futures rutschen ab: US-Arbeitsmarkt extrem stark!
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Erwähnte Instrumente
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- DAX - WKN: 846900 - ISIN: DE0008469008 - Kurs: 26.048,33 Pkt (XETRA)
Der US-Arbeitsmarkt hat sich im August deutlich stärker als erwartet entwickelt. Netto und saisonbereinigt kamen außerhalb der Landwirtschaft 162.000 Stellen hinzu, wie das Bureau of Labor Statistics (BLS) am Freitag mitteilte. Erwartet wurde hingegen nur ein Stellenaufbau um 55.000 Stellen.
Insgesamt wurde die Stellenzahl in den beiden Vormonaten um ebenfalls 55.000 Arbeitsplätze nach oben revidiert. Im Juli kamen den aktualisierten Daten nun 21.000 neue Stellen hinzu, nachdem zunächst eine Abnahme um 23.000 Stellen gemeldet worden war. Der Stellenaufbau im Juni wurde von 20.000 auf 31.000 nach oben revidiert.
Die separat ermittelte Arbeitslosenquote blieb wie erwartet bei 4,1 % im August. Die Arbeitslosenquote findet an den Finanzmärkten normalerweise weniger Beachtung als die Zahl der neu geschaffenen Stellen.
Die durchschnittlichen Stundenöhne legten im August wie erwartet um 0,3 % gegenüber dem Vormonat zu. Der Anstieg im Juli wurde von 0,1 % auf 0,2 % nach oben revidiert.
Im Privatsektor wurden im August den Angaben zufolge 127.000 Stellen geschaffen, im öffentlichen Sektor 35.000. Die Participation Rate, die angibt, welcher Anteil der Menschen im arbeitsfähigen Alter eine Stelle sucht oder beschäftigt ist, stieg von 61,4 % auf 61,6 %.
Fazit/Marktreaktionen: Nach einem schwachen Juli hat sich der US-Arbeitsmarkt im August wieder deutlich stärker als erwartet entwickelt. Das mindert Konjunktursorgen, erhöht allerdings zugleich die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank Fed beim Zinsentscheid in anderthalb Wochen den Leitzins anhebt. Wichtiger für den Zinsentscheid werden allerdings noch die US-Inflationsdaten, die in der kommenden Woche gemeldet werden. Die US-Aktienfutures und der Goldpreis tendieren in einer ersten Reaktion negativ auf die gemeldeten Arbeitsmarktdaten.
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