Exklusive stock3 Plus Analyse: stock3 Wochenend-Setup - Chip-Aktie vor nächster Kaufwelle?
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stock3 startet ein neues Format. Ab sofort wird es am Wochenende immer ein spezielles Trading-Setup geben: ruhiges Handeln nach klaren Regeln im Wochenchart, für Berufstätige mit wenig Zeitaufwand leicht umsetzbar.
Basis ist folgende Study von Dirk Siebenhaar, in der er die Stage-Analyse von Stan Weinstein ausführlich erläutert:
=> Die Stage-Analyse – den Preiszyklus des Marktes richtig handeln.
Dieser Text ist heute Vormittag in unserem Premium-Service stock3 Plus erschienen. Als Abonnentin oder Abonnent von stock3 Weekly bekommst Du diese Informationen exklusiv.
Die vier Phasen des Preiszyklus
Weinstein unterteilt den Zyklus eines Kurses in vier Phasen:
Stage 1 beschreibt eine Bodenbildung, die durchaus mehrere Wochen und Monate anhalten kann, auch Base genannt. Anschließend bricht der Kurs aus der Bodenbildung aus und geht in einen Aufwärtstrend über. Dieser Übergang von Stage 1 zu Stage 2 ist beispielsweise ein sehr schöner Einstiegszeitpunkt. Aber auch innerhalb der Stage 2 bilden sich sogenannte Bases, die für Einstiege genutzt werden können. Irgendwann geht den Bullen aber die Luft aus und der Kurs geht in Stage 3 über. Fällt er anschließend unter den EMA30, idealerweise unter starkem Volumen, so startet ein Abwärtstrend und damit die letzte Phase, Stage 4. Am Ende des Aufwärtstrends kann das Spiel durchaus wieder von vorne beginnen.
Der Übergang von Stage 1 zu Stage 2
Den Übergang von Stage 1 zu Stage 2 zeigt dieses Beispiel sehr gut.
Die Applovin-Aktie brach im Mai mit einer überzeugenden Wochenkerze über den EMA30 und die horizontale Hürde bei 17,38 USD aus. Anschließend vervielfachte sich der Wert. Innerhalb des Aufwärtstrends bildeten sich schöne Bases, deren Verlassen für Aufstockungen oder Neueinstiege verwendet werden konnten.
Handelbar ist aber nicht nur dies, wie das Schaubild des Trading Champions Oliver Kell zeigt. Auch Rückläufe in Richtung des EMA30 können für Einstiege verwendet werden. Auch wichtig: Ab der dritten Konsolidierung kaufen wir nicht mehr, da dann die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur steigt.
Parallen zur Elliott-Wellen-Theorie
Spannend: Das deckt sich auch mit dem Ansatz der Elliott-Wellen Theorie. Diese besagt, dass ein fünfgliedriger Aufwärtsimpuls durch zwei Korrekturwellen, die Wellen 2 und 4, unterbrochen wird.
Was benötigen wir für den Handel?
Die Stage-Analyse ist simpel. Man braucht keine fancy Indikatoren, Excel-Tabellen, Layer oder Signalgeber, sondern man braucht lediglich:
- den Wochenchart (Kerzen)
- den EMA30 im Wochenchart
- das Handelsvolumen
- einen Basiswert mit relativer Stärke zum Markt.
Intel - Potenzielle zweite Base
Die erste Tradingidee unter diesen vorgestellen Prämissen liefert uns die Intel-Aktie. Der Chiptitel ist im vergangenen Jahr von Stage 1 zu Stage 2 übergegangen und hat eine große Bodenbildung abeschlossen. Zum Jahreswechsel verließ der Wert eine erste Base nach oben und bildet nun eine zweite aus. Die Unterstützung bei 42,50 USD ist markant, dort hat die Aktie auch ein bullisches Wochenreversal vollzogen.

Damit kann ein Einstieg direkt mit Stop Wochentief erfolgen. Das erste Ziel wären die Hochs um 51,28 USD. Darüber wäre Platz in Richtung 68,50 USD.
Auf den Punkt gebracht
Long Intel
- Einstieg: direkt
- Stop: 42 USD
- Ziele: 51,30 und 68,50 USD.
Alternative per Derivat
Tradingidee der Woche: Bullisches Szenario 🐂 📈
|
ISIN |
DE000JV7KD08 |
|
Hebel |
3 |
|
KO-Schwelle |
31,80 USD |
|
Laufzeit |
Open End |
|
Einstieg (Limit) |
1,10 EUR |
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Ausstieg (Ziel) |
1,80 EUR |
|
Stop-Loss |
0,95 EUR |
Erstveröffentlichung: 8. März 2026 um 14:00 Uhr von Bastian Galuschka






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