Analyse
11:13 Uhr, 14.05.2024

EUR/USD: ZEW-Konjunkturerwartungen gestiegen

Die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen sind im Mai überraschend deutlich auf 47,1 Punkte gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg auf 46,0 Zähler gerechnet, nach 42,9 Punkten im April.

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  • EUR/USD
    ISIN: EU0009652759Kopiert
    Kursstand: 1,07884 $ (FOREX) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • EUR/USD - WKN: 965275 - ISIN: EU0009652759 - Kurs: 1,07884 $ (FOREX)

EUR/USD gibt am Dienstagvormittag einen Teil seiner gestrigen Gewinne wieder ab, die dem Währungspaar bei 1,0807 ein Anderthalbwochenhoch beschert haben. Im Tief erreichten die Notierungen bislang 1,0775.

Die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen sind im Mai überraschend deutlich auf 47,1 Punkte gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg auf 46,0 Zähler gerechnet, nach 42,9 Punkten im April.

„Die Zuversicht steigt. Nachdem das deutsche Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2024 höher ausfiel als gemeinhin erwartet, steigen sowohl die Lageeinschätzung als auch die Konjunkturerwartungen. Es mehren sich somit die Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung. Dazu dürfte auch die verbesserte konjunkturelle Lageeinschätzung für den Euroraum im Ganzen sowie für den wichtigen Exportmarkt China beitragen“, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach.

Bereits am Morgen wurde gemeldet, dass die Verbraucherpreisinflation in Deutschland im April laut endgültiger Veröffentlichung wie bereits gemeldet und wie im Vormonat auch bei 2,2 Prozent im Jahresvergleich lag.

Gegen 11:10 Uhr MESZ notiert EUR/USD bei 1,0787. Die nächste wichtige Unterstützung findet sich am Tief vom 9. Mai 2024 bei 1,0723. Oberhalb des o.g. Anderthalbwochenhochs vom 13. Mai 2024 bei 1,0807 liegt der nächste markante Widerstand am Dreiwochenhoch vom 3. Mai 2024 bei 1,0812.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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