Analyse

EUR/USD: EU-PMI mit Licht und Schatten

Während der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das Verarbeitende Gewerbe in der Eurozone im März überraschend auf 47,1 Punkte gesunken ist, ist der PMI für den Dienstleistungssektor im Euroraum unerwartet auf 55,6 Zähler gestiegen – der höchste Wert seit Mai 2022.

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  • EUR/USD - WKN: 965275 - ISIN: EU0009652759 - Kurs: 1,07387 $ (FOREX)

EUR/USD fällt im europäischen Handel am Freitagvormittag weiter von seinem gestern bei 1,0930 markierten Siebenwochenhoch zurück. Im Tief notierte das Währungspaar bislang bei 1,0721.

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das Verarbeitende Gewerbe in der Eurozone ist im März vorläufigen Daten zufolge überraschend auf 47,1 Punkte gesunken. Volkswirte hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg auf 49,0 Zähler gerechnet, nach 48,5 Punkten im Februar. Der PMI für den Dienstleistungssektor im Euroraum legte im Berichtszeitraum hingegen überraschend von 52,7 auf 55,6 Zähler zu (Konsens 52,5 Punkte) und erreichte damit den höchsten Wert seit Mai 2022.

Zuvor wurde bereits gemeldet, dass der deutsche PMI für das Verarbeitende Gewerbe unerwartet von 46,3 Punkten im Februar auf 44,4 Zähler im März zurückgegangen ist – der neunte Monat in Folge unterhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Erwartet worden war hingegen ein Zuwachs auf 47,0 Punkte. Dessen Pendant für den deutschen Dienstleistungssektor legte im Berichtszeitraum überraschend von 50,9 auf 53,9 Zähler zu (erwartet 51,0 Punkte) und notiert damit nun auf dem höchsten Niveau seit Mai 2022.

Gegen 11:45 Uhr MEZ notiert EUR/USD bei 1,0738. Die nächste markante Unterstützung liegt am Zweieinhalbmonatstief vom 15. März 2023 bei 1,0516. Der nächste markante Widerstand findet sich am o.g. Siebenwochenhoch vom 23. März 2023 bei 1,0930.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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