Analyse
11:00 Uhr, 27.03.2026

Ehemalige Vorzeige-Aktie wird komplett versenkt

TAKKT war einstmals ein cashflowstarker Dividendenzahler auf den man sich als Anleger verlassen konnte. Doch das Geschäftsmodell wurde von immer mehr Seiten attackiert, nicht zuletzt von Onlineplattformen wie Amazon.

TAKKT ist ein B2B-Versandhändler und Lösungsanbieter, der Unternehmen mit Geschäftsausstattung, Betriebs und Lagerausrüstung, Verpackungslösungen, Displayprodukten, Gastronomiebedarf und Büroeinrichtung versorgt.

Vergangenes Jahr lag der Umsatz bei 964,3 Mio. EUR, ein organischer Rückgang um 6,6 % und die bereinigte EBITDA-Marge nur noch bei 3,8 %: TAKKT hat 2025 die Schwäche des Investitionsgüterumfelds deutlich zu spüren bekommen. Das EBITDA lag bei 19,8 Mio. EUR, der Free Cashflow blieb mit 10,3 Mio. EUR immerhin positiv. Auf der Analystenkonferenz am 26. März machte der Stuttgarter B2B-Händler zugleich klar, dass die eigentliche Botschaft nicht in den Jahreszahlen, sondern in der angestrebten operativen Wende liegt.

Der Vorstand um CEO Andreas Weishaar und CFO Timo Krutoff zeichnet das Bild eines Unternehmens, das nach internen Baustellen und externer Nachfrageschwäche nun wieder auf belastbarere Strukturen setzt. Marken wurden zurückgeführt, Systeme stabilisiert, Prozesse neu organisiert. Das soll die Basis schaffen, um bei einer Erholung des Marktes schneller und profitabler zu wachsen. Noch allerdings bleibt der Beweis aus, dass sich diese Aufbauarbeit schon in den Kennzahlen niederschlägt.

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