Kommentar
13:05 Uhr, 27.06.2017

Die Einkommenspyramide: Welchen Platz hat dasTrading?

Ich erlebe leider immer wieder, dass sich Trader den Herausforderungen des kurzfristigen, aktiven Anlegens stellen, bevor sie elementare und grundlegende Entscheidungen der eigenen Finanzplanung getroffen haben.

Das Trading, also das spekulative Ausloten von Chancen und Risiken an den Märkten, sollte dabei immer ein "Add-On", eine Erweiterung des eigenen Vermögensaufbaus darstellen, z.B. als Bereicherung einer langfristigen Anlagestrategie, als zusätzliche Chance im Niedrigzinsumfeld oder gerne auch als Zeitvertreib im Sinne einer geistigen Beschäftigung, die neue intellektuelle und persönliche Themenfelder aufzeigen kann.

In der Praxis (und auch ich habe lange Zeit so gedacht), sehe ich es jedoch häufig andersherum.

Fragen von Lesern und Webinarteilnehmern, ob man vom Trading leben kann, zeigen mir, dass viele Trader die meiner Meinung nach sinnvolle Einkommenspyramide gedanklich noch auf den Kopf gestellt haben.

Das Problem dabei ist nicht primär, dass wir bei einer Vollzeitbeschäftigung mit dem Trading kein Einkommen erzielen könnten, sondern dass diese Herangehensweise soviel Stress und Emotionen auslöst, dass der Erfolg vor allem in den ersten Ausbildungsjahren boykottiert wird.

Ich habe daher die Artikelreihen auf meinem Guidants-Desktop in den letzten Jahren bewusst so aufgebaut, dass wir uns zuerst mit einfachen Fragen der Haushaltsführung, Finanzplanung und Vermögensaufbaustrategien beschäftigt haben und erst in den letzten Monaten angefangen haben, als Spitze - als Kür - uns dem Trading zu widmen.

Daher möchte ich vor allem den neuen Followern und Lesern meinen Übersichtsartikel: 50 Tipps für Ihren Vermögensaufbau ans Herz legen, der eine für mich sinnvolle Perspektive an das Thema Börse darstellt und die richtigen Schritte von unten nach oben priorisiert.

Viele Grüße
Jakob Penndorf

Hier geht es zu meinem 5-Tage-Online-Coaching im Juli: Trading-Ausbildung für Berufstätige mit Jakob Penndorf.

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