Kommentar

US-Verbrauchervertrauen hellt sich auf - Daten zu offenen Stellen über den Erwartungen

stock3 Newsflash: Alles, was heute an der Börse für Trader und aktive Anleger wichtig ist. Kompakt auf den Punkt gebracht.

Erwähnte Instrumente

  • Intel Corp.
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    Kursstand: 43,840 $ (Nasdaq) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • T-Mobile US Inc.
    ISIN: US8725901040Kopiert
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Hier geht es zum Newsflash des Vortages

DAX-wird-etwas-fester-erwartet-Französische-Wirtschaft-stagniert-im-vierten-Quartal-2023-Kommentar-stock3-Team-stock3.com-1

  • UPS enttäuscht mit Umsatzprognose
  • Toyota erneut weltgrößter Pkw-Hersteller
  • Pfizer übertrifft die Erwartungen
  • Europäische Wirtschaft stagnierte im vierten Quartal
  • Hapag Lloyd verbucht Umsatz- und Gewinneinbruch
  • Deutsche Wirtschaft im vierten Quartal geschrumpft
  • Super Micro Computer erwartet kräftiges Wachstum
  • Neuralink: Musk-Unternehmen verpflanzt Chip in menschliches Gehirn

Was heute am Markt los ist

Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag mit leichten Kursgewinnen aus dem Handel gegangen. Der DAX legte per Xetra-Schlusskurs um 0,18 % auf 16.972,34 Punkte zu. Das Allzeithoch von Mitte Dezember bei 17.003 Punkten wurde am Dienstag im Tageshoch nur um wenige Zähler verfehlt. Im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Quartalszahlen von Microsoft und Alphabet am Dienstagabend und des Fed-Zinsentscheids am Mittwochabend halten sich Anleger zunehmend zurück. An der Wall Street konnte der S&P 500 am Dienstag auf ein marginal höheres Allzeithoch klettern.

Wichtige börsenrelevante Termine findest Du im Wirtschaftskalender von stock3 bzw. stock3 Terminal und im Terminkalender der stock3 App.

Aktien-News

General Motors

Der US-Autobauer General Motors hat im vierten Quartal 2024 mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 1,24 USD die Analystenprognosen von 1,16 USD und mit einem Umsatz von 43 Mrd. USD die Erwartungen von 38,7 Mrd. USD deutlich übertroffen. Für 2024 stellt General Motors zudem einen bereinigten Gewinn je Aktie von 8,50 bis 9,50 USD in Aussicht, was deutlich über den Analystenschätzungen von 7,70 USD liegt.

General Motors Co.
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United Parcel Service

Der weltgrößte Paketdienst UPS hat im abgelaufenen Jahr einen Umsatzrückgang um rund 9 % auf 91 Mrd. USD verbucht. Der bereinigte operative Gewinn sank um 29 % auf 9,9 Mrd. USD. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag im vierten Quartal mit 2,47 USD allerdings leicht über den Erwartungen von 2,46 USD. Für 2024 stellt UPS nur einen Umsatz von 92,0 bis 94,5 Mrd. USD in Aussicht, während die Analysten mit 95,5 Mrd. USD gerechnet hatten.

United Parcel Service Inc.
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Toyota

Der japanische Toyota-Konzern war auch im Jahr 2023 der weltgrößte Pkw-Hersteller. Insgesamt setzte Toyota 11,2 Mio. Fahrzeuge ab, was 7,2 % mehr als im Vorjahr waren und einen neuen Rekord bedeutet. Damit konnten sich die Japaner das vierte Jahr in Folge als weltgrößter Pkw-Hersteller behaupten. An zweiter Stelle lag im vergangenen Jahr der Volkswagen-Konzern, der seinen Absatz um 12 % auf 9,2 Mio. Fahrzeuge steigern konnte.

Toyota Motor Corp.
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Pfizer

Der US-Pharmakonzern Pfizer hat im vierten Quartal wegen des weitgehenden Wegfalls der Covid-Impfstofferlöse zwar einen dramatischen Umsatz- und Gewinnrückgang verbucht, zugleich aber die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Umsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 41 % auf 14,25 Mrd. USD, der Gewinn je Aktie schrumpfte sogar um 91 % auf 0,10 USD. Die Analysten hatten einen Umsatz von 14,22 Mrd. USD und ein Ergebnis je Aktie von -0,18 USD erwartet. Für 2024 rechnet Pfizer mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,05 USD bis 2,25 USD, während die Analysten bisher 2,27 USD erwartet hatten. (Ausführlicher Artikel: PFIZER - Wo liegt der Boden?)

Pfizer Inc.
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Hapag Lloyd

Die Container-Reederei Hapag-Lloyd hat nach vorläufigen Zahlen im Gesamtjahr 2023 und im vierten Quartal einen Umsatz- und Gewinneinbruch verbucht. Im vierten Quartal sank der Umsatz angesichts eines starken Rückgangs bei den Frachtraten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 7,8 Mrd. EUR auf 3,8 Mrd. EUR. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im Schlussquartal 2023 auf -0,2 Mrd. EUR und rutschte damit in die Verlustzone, nach 3,3 Mrd. EUR im Vorjahresquartal. (Ausführlicher Artikel: HAPAG-LLOYD - Gewinn unter Wasser)

Hapag-Lloyd AG
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Super Micro Computer

Der Computerhersteller Super Micro Computers rechnet für sein drittes Geschäftsquartal mit einem sehr starken Wachstum. So soll der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um rund 200 % zulegen (Ausführlicher Artikel: SUPER MICRO COMPUTER - Wachstum ohne Ende?)

Super Micro Computer Inc.
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Neuralink

Das Neurotech-Startup Neuralink von Elon Musk hat zum ersten Mal einen Chip im Gehirn eines Menschen implantiert. Der Patient erhole sich gut, schrieb Musk auf seiner Kurznachrichtenplattform X. Mit dem Implantat soll der Patient unter anderem allein durch die Kraft seiner Gedanken ein Smartphone bedienen können.

Renault

Der französische Autokonzern Renault hat den Börsengang seiner Sparte Ampere abgesagt. Ampere war erst am 1. November 2023 als "Pure Player für Elektrofahrzeuge und Software" gegründet worden.

Renault S.A.
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KaDeWe Group

Nach der Signa-Gruppe des österreichischen Investors René Benko hat nun auch die Luxuskaufhauskette KaDeWe Group, an der die Signa-Gruppe 49,9 % der Anteile hält, Insolvenz angemeldet. Zur KaDeWe Group gehören die Luxuskaufhäuser KaDeWe (Berlin), Oberpollinger (München) und Alsterhaus (Hamburg). Der Betrieb der Häuser soll nicht eingestellt werden, das Insolvenzverfahren wird in Eigenverwaltung durchgeführt.

Sonstige börsenrelevante News

  • Das vom Conference Board ermittelte US-Verbrauchervertrauen hat sich deutlich von 108,0 Punkten im Dezember auf 114,8 Zähler im Januar aufgehellt. Hier waren im Vorfeld unterschiedliche Prognosen genannt wurden. (siehe auch: S&P 500 nach Daten kurzzeitig mit neuem Rekordhoch)
  • Die Zahl der offenen Stellen auf dem US-Arbeitsmarkt lag im Dezember nach den sogenannten JOLTS-Daten mit 9,03 Mio. deutlich über den Erwartungen von 8,73 Mio., nach revidiert 8,93 Mio. im Vormonat. Die Daten untermauern, dass der US-Arbeitsmarkt trotz einer Abschwächung in den vergangenen Monaten in einer robusten Verfassung bleibt. (siehe auch: S&P 500 nach Daten kurzzeitig mit neuem Rekordhoch)
  • Die Hauspreise in den USA sind auf Jahressicht zuletzt schwächer gestiegen als erwartet. Der Case-Shiller-Hauspreisindex für die 20 größten Metropolregionen legte im November im Jahresvergleich um 5,4 % zu, wie am Dienstag mitgeteilt wurde. Erwartet wurde ein Anstieg um 5,8 %, nach einem Plus von 4,9 % im Vorjahr. Der FHFA-Hauspreisindex legte unterdessen im November wie erwartet um 0,3 % gegenüber dem Vormonat zu, nach einem Plus von ebenfalls 0,3 % im Oktober.
  • Die Wirtschaft der Eurozone stagnierte im vierten Quartal 2023. Die Veränderungsrate des Bruttoinlandsproduktes (BIP) gegenüber dem Vorquartal belief sich auf 0,0 %, wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal ergab sich ein Anstieg um 0,1 %. Im Gesamtjahr 2023 wuchs die Wirtschaft der Eurozone um 0,5 %.
  • Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone (ESI) hat sich im Januar leicht eingetrübt. Der von der EU-Kommission ermittelte Indikator sank von revidiert 96,3 Punkten im Vormonat auf nun 96,2 Zähler. Volkswirte der Banken hatten allerdings mit einem noch etwas schwächeren Wert von 96,1 Punkten gerechnet.
  • Die deutsche Wirtschaft ist im Schlussquartal 2023 leicht geschrumpft. Preis-, saison- und kalenderbereinigt sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt im Rahmen einer ersten Veröffentlichung mitteilte. Besonders die Investitionen in Bauten und in Ausrüstungen waren deutlich niedriger als im Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal nahm die Wirtschaftsleistung preis- und kalenderbereinigt um 0,2 % ab. Im Gesamtjahr 2023 ging die deutsche Wirtschaftsleistung den Angaben zufolge um 0,3 % zurück, womit eine erste Schätzung vom 15. Januar bestätigt wurde.
  • Der von der Bundesregierung berufene Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die sogenannten Wirtschaftsweisen, wollen die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse lockern. Man plädiere für die Einführung einer Übergangszeit nach einer Notlage und einer höheren Verschuldungsgrenze, die von der Höhe der Schuldenquote abhängt, sagte die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, der Nachrichtenagentur dpa.
  • Die französische Wirtschaft hat im vierten Quartal 2023 stagniert. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) entwickelte sich gegenüber dem Vorquartal unverändert (+0,0 %). Im Laufe des Vormittags werden auch Daten aus Deutschland und der Eurozone gemeldet.

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