DAX® - Vorboten des nächsten Trendimpulses?
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Vorboten des nächsten Trendimpulses?
Der April neigt sich dem Ende zu. Wie ein roter Faden zieht sich das Phänomen kleiner Kerzenkörper durch den bisherigen Börsenmonat. Obwohl das Aufwärtsmomentum zu wünschen übriglässt, steht unter dem Strich beim DAX® ein Kursplus vom 1 % zu Buche. Charttechnisch sorgt die gegenwärtige Bewegungsarmut für sich immer stärker zusammenziehende Bollinger Bänder (siehe Chart). Gestern testeten die deutschen Standardwerte erneut den wichtigen Auffangbereich aus den ehemaligen Hochs bei 15.706/15.659/15.634 Punkten und dem „Ostergap“ (15.626 zu 15.601 Punkte). Diese Bastion gilt es weiter zu verteidigen, denn ansonsten wäre im Stundenbereich eine kleine Toppbildung mit einem rechnerischen Abschlagspotenzial von gut 200 Punkten komplettiert. Der erfolgreiche Test der Haltezone sowie die Vorgaben aus den USA machen aber Mut, dass es nicht soweit kommen wird. Das jüngste Verlaufshoch bei 15.919 Punkten definiert dabei das nächste Anlaufziel, ehe das bisherige Allzeithoch (16.290 Punkte) wieder in den Fokus rückt. Die Konstellation bei den Bollinger Bändern deutet den nächsten Bewegungsimpuls an.
DAX® (Daily)
Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
Das ganz große Bild
Bei der Betrachtung langfristiger Chartverläufe fällt oftmals ein Aspekt besonders ins Auge: Auf ausgeprägte Trendphasen folgen regelmäßig Kontraktionsperioden mit deutlich geringeren Schwankungen und umgekehrt. Ein Lehrbuchbeispiel für dieses Verhaltensmuster ist derzeit der Goldpreis. In der ersten Dekade des neuen Jahrtausends befand sich das Edelmetall in einer massiven Hausse, welche 2011 in einem zyklischen Hoch bei 1.920 USD und in 12 positiven Jahreskerzen in Serie gipfelte. Durch die langfristige Brille betrachtet, gilt seither eine Konsolidierungsphase, welche bei einem Spurt über die Hochs von 2022/2020 bei 2.070/2.072 USD endgültig abgeschlossen wäre. Charttechnisch motivierte Anlegerinnen und Anleger können die gesamte Kursentwicklung seit 2011 dann sogar als „Untertassen-Formation“ oder „rounding bottom“ interpretieren (siehe Chart). Aus der Tiefe des zwischenzeitlichen Einschnittes ergibt sich im Erfolgsfall ein Anschlusspotenzial von 900 USD. Ein möglicher Vorstoß in „uncharted territory“ besitzt aber noch eine weitere Dimension. Schließlich würde ein neues Rekordhoch den Außenstab des Jahres 2022 – ein Kernargument in unserem Jahresausblick – „bullish“ auflösen.
Gold (Annually)
Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Gold
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
Auf die Watchlist!
Nach den vorangegangenen Kursverlusten des Jahres 2022 befindet sich die Micron-Aktie in einer Stabilisierungsphase. Für mehr als das - sprich für den Abschluss einer Bodenbildung - ist ein Spurt über die Marke von 65 USD notwendig. In diesem Bereich hat der Technologietitel in den letzten vier Monaten die jeweiligen Hochpunkte ausgeprägt. Doch nicht nur das: Zusammen mit dem 2018er-Hoch (64,66 USD), der Nackenlinie der vorangegangenen Topbildung sowie der 38-Monats-Linie (akt. bei 66,30 USD) entsteht hier ein entscheidendes Widerstandsbündel (siehe Chart). Abgerundet wird die beschriebene Kumulationszone durch die 38,2 %-Korrektur des gesamten Hausseimpulses von Anfang 2016 bis Anfang 2022 (64,40 USD). Gelingt der Befreiungsschlag, dann lässt sich das kalkulatorische Kursziel aus einer erfolgreichen unteren Umkehr auf rund 80 USD taxieren. Um die diskutierte Ausbruchschance zu erhalten, gilt es in Zukunft, die Kombination aus dem bisherigen Wochentief (58,03 USD) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 57,41 USD) nicht mehr zu unterschreiten. Entsprechend bietet sich diese Zone als Stop-Loss an.
Micron Technology (Monthly)
Quelle: Refinitiv, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Micron Technology
Quelle: Refinitiv, tradesignal²
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