DAX® - Starke Gegenbewegung: jetzt folgt der Lackmustest
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Starke Gegenbewegung: jetzt folgt der Lackmustest
Nach zwei Abwärtsgaps in Folge zeigte der DAX® gestern eine starke Aufwärtsreaktion. Dabei kratzen die deutschen Standardwerte an der Schlüsselzone aus der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.176 Punkten), der Nackenlinie des jüngsten Doppeltops (24.266 Punkte) sowie der ersten der beiden Abwärtskurslücken (24.242 zu 24.577 Punkte). Eine Rückeroberung der beschriebenen Barrieren – inklusive der Negierung des angeführten Doppeltops – würde die angespannte Chartsituation wesentlich verbessern. Dabei helfen könnte z. B. der Nasdaq-100®, der höher notiert als am Freitag vergangener Woche (siehe Analyse unten). Zum Abschluss donnerstags noch ein Blick auf die Börsenstimmung. Gemäß der jüngsten Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) sind sowohl der Bullen- als auch der Bärenanteil gesunken. Entsprechend hat das „neutrale Lager“ einen deutlichen Zuwachs erfahren. Per Saldo liegen die Prozentsätze nahe an den historischen Durchschnittswerten und auch recht nahe an der klassischen „1/3 – 1/3 – 1/3-Verteilung“. Das Sentiment gestaltet sich also recht neutral.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Zwei Glättungslinien, zwei wichtige Taktgeber
Der Nasdaq-100® hat zuletzt der geopolitischen Situation getrotzt. Schließlich notiert das Aktienbarometer höher als am Freitag vergangener Woche. Charttechnisch vollziehen die amerikanischen Technologiewerte weiterhin eine Gratwanderung zwischen einem drohenden Doppeltop auf der einen und einem gesunden Kräftesammeln auf der anderen Seite. In Sachen „Negativszenario“ besitzt die Kernhaltezone aus der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.161 Punkten) sowie den horizontalen Marken bei rund 24.000 Punkten die entscheidende Signalfunktion. Um das Pendel indes zugunsten der Bullen ausschlagen zu lassen, gilt es, die historischen Rekordstände bei 26.165/26.182 Punkten zu überwinden. Im Ausbruchsfall ergibt sich ein Anschluss- bzw. Abschlagspotenzial von gut 2.000 Punkten – je nach Ausbruchsrichtung! Auf dem Weg zur oberen Leitplanke dient die 50-Tage-Linie (akt. bei 25.311 Punkten) in Kombination mit den Hochs bei 25.344/25.383 Punkten möglicherweise als früher Taktgeber. Mit anderen Worten: Eine Rückeroberung dieser Hürden würde die technische Ausgangslage des Nasdaq-100® spürbar verbessern.
Nasdaq-100 Index® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Nasdaq-100 Index®
Quelle: LSEG, tradesignal²
200-Wochen-Linie: Ein solider Halt
Seit dem Hochsommer 2025 fiel die Microsoft-Aktie von 555 USD in der Spitze auf unter 400 USD zurück. Mit dem jüngsten Low bei 381,75 USD nähert sich der Technologietitel nun der 200-Wochen-Linie (akt. bei 376,48 USD). Weshalb betonen wir den langfristigen gleitenden Durchschnitt explizit? Sowohl in der Korrektur des Jahres 2022 als auch 2023 sowie im Frühjahr 2025 hat sich die 200-Wochen-Linie als tragfähige Unterstützung herauskristallisiert. Sollte sich die Aktie dieses Mal erneut an den „support“ halten, dann wäre die Korrektur bereits weit fortgeschritten. Letzteres legt auch der trendfolgende MACD nahe, der historisch niedrig notiert. Für eine mögliche Aufwärtsreaktion dürfte die Kerze der letzten Woche eine wichtige Rolle spielen. Aufgrund eines höheren Hochs und eines tieferen Tiefs als in der Vorperiode entsteht ein klassischer Außenstab. Das Hoch der beschriebenen „outside candle“ bei 407,49 USD definieren wir deshalb als Signalgeber in Sachen Aufwärtsreaktion. Gelingt der Befreiungsschlag, definieren die horizontalen Barrieren bei rund 465 USD das erste wichtige Erholungsziel.
Microsoft (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Microsoft
Quelle: LSEG, tradesignal²
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Autor: Jörg Scherer






