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09:00 Uhr, 29.04.2026

DAX® - Auf der Suche nach neuen Impulsen

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Auf der Suche nach neuen Impulsen

In den letzten Handelstagen kämpft der DAX® mit einer eher schwächeren Tendenz. Dabei stand zuletzt immer wieder die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.112 Punkten) im Mittelpunkt. Das Aktienbarometer verteidigt zwar noch gerade so die runde Marke von 24.000 Punkten, doch die angeführte langfristige Glättung wackelt beträchtlich. Übergeordnet bleibt das Thema „Innenstab“ bestimmend. Sowohl auf Wochen- als auch auf Monatsbasis verharrten die deutschen Standardwerte zuletzt innerhalb der Schwankungsbreiten der jeweiligen Vorperiode. Unter dem Strich sucht das Aktienbarometer derzeit also nach Orientierung. Neben der angeführten Glättung bildet das Aufwärtsgap vom 14. April (23.897 zu 23.757 Punkte) eine wichtige Unterstützung. In diesem Dunstkreis verläuft mit der 50-Tage-Linie (akt. bei 23.894 Punkten) ein weiterer gleitender Durchschnitt. Auch heute dürfte sich der DAX® mit der eingangs erwähnten langfristigen Glättung auseinandersetzen. Angesichts einer Vielzahl von Unternehmenszahlen und der anstehenden Fed-Zinsentscheidung dürfte dieses "Innehalten" nicht gänzlich überraschen.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Quartalszahlen: Trendlinie liefert Orientierung

Mit einem Minus von 23 % erlebte die Microsoft-Aktie im 1. Quartal 2026 die schwächste Drei-Monats-Performance seit dem Jahr 2008. Seither konnte sich der Technologietitel spürbar erholen – inklusive einiger charttechnischer Lebenszeichen. In diesem Zusammenhang verdient die Rückeroberung der 200-Wochen-Linie (akt. bei 381,00 USD) eine besondere Erwähnung. Dank dieser Stabilisierung generiert aktuell auch der MACD ein neues Einstiegssignal – zuvor hatte der Trendfolger historische Tiefstände erreicht. Die horizontalen Barrieren bei rund 465 USD definieren derzeit ein erstes wichtiges Erholungsziel, zumal hier auch der Durchschnitt der letzten 50 Wochen (akt. bei 468,49 USD) verläuft. Auf dem Weg dorthin sollten Anlegerinnen und Anleger den vollen Fokus auf den kurzfristigen Korrekturtrend seit November vergangenen Jahres (akt. bei 426,66 USD) legen. Ein endgültiger Bruch dieser Trendlinie dient nochmals als Katalysator in Sachen „Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsreaktion“ (siehe Chart). Unter Money Management-Aspekten gilt es in Zukunft dagegen, den langfristigen gleitenden Durchschnitt nicht mehr zu unterschreiten.

Microsoft (Weekly)

Chart Microsoft

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Microsoft

Chart Microsoft

Quelle: LSEG, tradesignal²

"Grünes Licht“ durch immer mehr Faktoren

Nach dem dramatischen Kursverfall von Ende 2021 bis November 2025, in dessen Verlauf die Puma-Aktie von 115 EUR auf 15 EUR zurückfiel, hatten wir Mitte März eine Stabilisierung bei dem Titel diskutiert (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 16. März). Ein Kernargument stellen weiterhin die letzten Quartalskerzen dar, welche jeweils markante Lunten aufweisen. Zwei davon bilden sogar lehrbuchmäßige „Hammer“-Umkehrmuster. Den Gezeitenwandel unterstreicht auch die objektive Auswertung anhand des „HSBC Trendkompass“, der mittlerweile einen idealtypischen kurz- und langfristigen Aufwärtstrend signalisiert. Nach dem Bruch des langfristigen Abwärtstrends seit 2021 (akt. bei 18,44 EUR) würde ein nachhaltiger Anstieg über die Marke von 25 EUR die laufende Bodenbildung endgültig abschließen. Lohn der Mühen ist im Erfolgsfall – abgeleitet aus der Höhe der unteren Umkehr – ein rechnerisches Anschlusspotential von 10 EUR. Auf einen solchen Befreiungsschlag lässt der trendfolgende MACD hoffen, der auf historisch niedrigem Niveau ein neues Einstiegssignal generiert hat. Der Abwärtstrendbruch im Verlauf der Relativen Stärke (Levy) sorgt für ein zusätzliches Ausrufezeichen.

PUMA (Monthly)

Chart PUMA

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart PUMA

Chart PUMA

Quelle: LSEG, tradesignal²

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Autor: Jörg Scherer