Kommentar
08:30 Uhr, 29.01.2026

DAX®- „mind the gap”: Kurslücken als Taktgeber

Erwähnte Instrumente

  • DAX
    ISIN: DE0008469008Kopiert
    Aktueller Kursstand:   (XETRA)
  • EUR/USD
    ISIN: EU0009652759Kopiert
    Aktueller Kursstand:   (FOREX)

Werbung

„mind the gap”: Kurslücken als Taktgeber

Der DAX® bewegt sich weiterhin zwischen den beiden angeführten Kurslücken. Dabei liefen die deutschen Standardwerte gestern sogar in das untere Gap hinein, womit erneut die Ausbruchszone bei 24.700/24.600 Punkten erfolgreich zurückgetestet wurde. Auf der Oberseite dient weiterhin die Begrenzung des „Hammers“ auf Wochenbasis zusammen mit der zweiten Kurslücke bei 25.071/25.199 Punkten als Schlüsselzone. Gelingt der Sprung über diese Hürden, winkt dem DAX® ein Anlauf auf das bisherige Allzeithoch bei 25.508 Punkten. Per Saldo ist der DAX® aber weiterhin zwischen den beiden mehrfach beschriebenen Gaps gefangen. Neue Impulse kommen möglicherweise aus den USA. Dort hat der S&P 500® gestern ein neues Allzeithoch erreicht und erstmals in der Geschichte – zumindest temporär – die Marke von 7.000 Punkten überwunden. Einen wichtigen Ausbruch auf der Oberseite schaffte auch der Nasdaq-100® (siehe Analyse unten). Im Gegensatz dazu ist die Börsenstimmung in den USA eher ein Hemmschuh. Gemäß der jüngsten Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) fällt der Anteil der Bullen unter den US-Privatanlegern mit 44,4 % unverändert hoch aus.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Erfolgreicher Ausbruch – neuer Vola-Impuls?

Zu Wochenbeginn diskutierten wir die Entscheidungssituation, auf die der Nasdaq-100® mit immer größerer Konsequenz zusteuerte. Sind die US-Technologietitel jetzt einen Schritt weiter – sprich ist der Ausbruch auf der Oberseite inzwischen erfolgt? Der Spurt über den Korrekturtrend der letzten Monate (akt. bei 25.807 Punkten) legt genau diesen Rückschluss nahe. Die eng beieinanderliegenden Bollinger Bänder begünstigen einen validen, dynamischen Ausbruch. Da auch der MACD ein neues Kaufsignal liefert, dürfte das Aktienbarometer die Atempause der letzten Monate beendet haben. Vielmehr rückt das bisherige Allzeithoch bei 26.182 Punkten wieder auf die Agenda. Die im Chart eingezeichnete Dreiecksformation lässt sogar auf deutlich mehr und ein Anschlusspotenzial von 2.000 Punkten hoffen (siehe Chart). Zusätzlicher Rückenwind kommt von der gleichgewichteten Variante des Nasdaq-100®, welche als möglicher Vorbote bereits neue Allzeithochs (9.052 Punkte) verbuchen konnte. Als Stopp auf der Unterseite können Anlegerinnen und Anleger indes die 50-Tage-Linie (akt. bei 25.354 Punkten) heranziehen.

Nasdaq-100 Index® (Daily)

Chart Nasdaq-100 Index®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Nasdaq-100 Index®

Chart Nasdaq-100 Index®

Quelle: LSEG, tradesignal²

„major breakout” – zum Zweiten!

Nachdem die europäische Einheitswährung im Vergleich zum US-Dollar monatelang seitwärts pendelte, gelang vorgestern der Spurt über die extrem wichtige Widerstandszone aus dem Mehrjahreshoch bei 1,1918 USD sowie der 200-Monats-Linie (akt. bei 1,1950 USD). Dank dieses Befreiungsschlags diskutierten wir gestern an dieser Stelle das Szenario eines „major breakouts“. Die Analyse des Tagescharts untermauert diese These zusätzlich, sodass verschiedene Zeitebenen „Hand in Hand“ gehen. So kann die Kursentwicklung seit Juni vergangenen Jahres als nach oben aufgelöste Schiebezone zwischen knapp 1,14 USD und 1,1850 USD interpretiert werden (siehe Chart). Das Anschlusspotenzial – abgeleitet aus der Höhe des trendbestätigenden Kursmusters – lässt sich entsprechend auf 4,5 US-Cents taxieren. Das daraus resultierende Kursziel von 1,23 USD harmoniert perfekt mit dem Anlaufziel der im vergangenen Jahr komplettierten Bodenbildung. Zwei verschiedene Formationen und zwei verschiedene Zeitebenen legen also einen weiteren EUR-Anstieg im Vergleich zum Greenback nahe. In der kurzen Frist dient die Ausbruchszone bei gut 1,18 USD als technisch sinnvolle Absicherung.

EUR/USD (Daily)

Chart EUR/USD

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart EUR/USD

Chart EUR/USD

Quelle: LSEG, tradesignal²

Auf Rekordhoch

Die Exxon-Aktie besprechen wir an dieser Stelle bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr. Zuletzt titelten wir in Bezug auf das Ölpapier: „Kurs neues Allzeithoch“. Mittlerweile hat die Aktie geliefert und die alten Rekordstände übertroffen. Ein Schlüsselargument war zu Jahresbeginn die abgeschlossene Bodenbildung, aus der sich ein rechnerisches Anschlusspotenzial von 20 USD bzw. ein Kursziel von 138 USD ergab. Letzteres hat der Öltitel nahezu erreicht. Der Vorstoß in „uncharted territory“ hat allerdings noch weitere Implikationen. So kann die Kursentwicklung der letzten Jahre als große Schiebezone zwischen 96 USD und 125 USD interpretiert werden. Entsprechend lässt sich das Anschlusspotenzial aus dieser Tradingrange auf fast 30 USD taxieren. Mit anderen Worten: Dank dieser Chartformation erscheint eine Fortsetzung des jüngsten Aufwärtsimpulses realistisch. Auf der Indikatorenseite wird der beschriebene Ausbruch gerade durch das neue MACD-Einstiegssignal auf Monatsbasis untermauert. In Sachen „Money Management“ können Anlegerinnen und Anleger dagegen den Stopp zur Gewinnsicherung auf das Niveau der Ausbruchsmarken bei 126/124 USD nachziehen.

Exxon Mobil (Weekly)

Chart Exxon Mobil

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Exxon Mobil

Chart Exxon Mobil

Quelle: LSEG, tradesignal²

Sie möchten börsentäglich kostenlose Technische Analysen zu DAX®, ausgewählten Aktien, Währungen und Rohstoffen erhalten?


Kostenlos abonnieren



Wichtige Hinweise
Werbehinweise

HSBC Continental Europe S.A., Germany
Derivatives Public Distribution
Hansaallee 3
40549 Düsseldorf

kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de

2)Transaktionskosten und Ihr Depotpreis (Beispielrechnung in den Wichtigen Hinweisen) sind in der Darstellung nicht berücksichtigt und wirken sich negativ auf die Wertentwicklung der Anlage aus. Lesen Sie bitte die Wichtigen Hinweise, einschließlich der Werbehinweise.