DAX® - Knappes Plus, aber ein Plus
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Knappes Plus, aber ein Plus
Das Januar-Barometer unterstellt der Wertentwicklung im ersten Monat des Jahres einen wegweisenden Charakter hinsichtlich der Performance im weiteren Jahresverlauf. Für den DAX® war das am Freitag eine ganz knappe Kiste. Letztlich konnte das Aktienbarometer – gemessen am Jahresschlussstand von 2025 (24.490 Punkte) – ein schmales Plus von 0,2 % über die Ziellinie retten. Obwohl die deutschen „blue chips“ am Donnerstag noch unter Wasser lagen, sendet der „Januar-Indikator“ also letztlich ein konstruktives Signal. Größer fällt der Kurszuwachs jenseits des Atlantiks aus, wo der S&P 500® sowie der Nasdaq-100® im Januar um 1,4 % bzw. 1,2 % zulegen konnten. In der Summe stellt das „Januar-Barometer“ also einen Mutmacher für 2026 dar. Charttechnisch bilden beim DAX® die Durchschnitte der letzten 50 Tage sowie der letzten 200 Tage (akt. bei 24.326/23.953 Punkten) wichtige Rückzugslinien. Auf der Oberseite müssten die deutschen Standardwerte dagegen die alten Schlüsselmarken bei 24.600/24.700 Punkten zurückerobern, um den Warnschuss der vergangenen Woche zu negieren.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Das ist eine Ansage!
Das neue Jahr ist noch jung, doch reich an wichtigen charttechnischen Signalen, markanten Ausbrüchen und echten „game changern“. Das ist die perfekte Einleitung für eine Analyse des CRB TR Index. Nachdem das Rohstoffbarometer rund ein Jahr lang seitwärts pendelte und einen idealtypischen Rücksetzer an die alten Ausbruchsmarken bei 350 Punkten vollzog, gelang jetzt unmittelbar ein neues Verlaufshoch. Das Ende der Lethargie sorgt für ein ultimatives Mehrjahreshoch bei 407 Punkten – gleichbedeutend mit dem höchsten Stand seit dem Jahr 2008. Da auch der trendfolgende MACD gerade ein neues Einstiegssignal generiert, dürfte der zugrunde liegende Basisaufwärtstrend wieder Fahrt aufnehmen. In die gleiche Kerbe schlägt übergeordnet zudem die zuvor ausgeprägte Korrekturflagge (siehe Chart), welche langfristig sogar einen Anlauf auf den historischen Hochstand vom Juli 2008 bei 470 Punkten nahelegt. Unter Money Management Aspekten bieten sich die alten Ausbruchsmarken bei 385/383 Punkten als enge Absicherung auf der Unterseite an. Ein Stop-Loss auf dieser Basis gewährleistet gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Unter dem Strich hat der Rohstoffsektor wesentlich mehr zu bieten, als „lediglich“ eine überzeugende Gold- und Silber-Performance.
CRB TR Index (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart CRB TR Index
Quelle: LSEG, tradesignal²
Was nach dem Kursrutsch jetzt wichtig ist!
Mit einem Kursminus von 18% hat die SAP-Aktie im bisherigen Jahresverlauf die „rote (Performance-)Laterne aller DAX®-Titel inne. Mittlerweile notiert das DAX®-Schwergewicht zudem rund 40% unterhalb seines Allzeithochs aus dem Jahr 2025 bei 283,50 EUR. Den beschriebenen Absturz quittieren verschiedene Indikatoren mit einer überverkauften Verfassung. Beispielsweise notiert der MACD auf historisch niedrigem Niveau, während der RSI in seinen unteren Extrembereich abgetaucht ist. Charttechnisch hat die SAP-Aktie zuletzt den Durchschnitt der letzten 200 Wochen (akt. bei 167,23 EUR) ausgelotet. Eine weitere Unterstützungszone ergibt sich aus der Kombination der Hochs von 2020 bei rund 142,50 EUR sowie einer aus dem Jahr 2014 stammenden Trendlinie (akt. bei 140,73 EUR). Nach solchen Kurseinbrüchen bieten strukturierte Produkte oftmals besonders attraktive Produktkonditionen. Bei der Auswahl sollten allerdings die wichtigsten technischen Unterstützungen berücksichtigt werden. Um das angeschlagene Chartbild zu verbessern, müsste der Technologietitel indes zumindest die Nackenlinie des zuvor ausgebildeten Doppeltops bei 210 EUR zurückerobern.
SAP (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart SAP
Quelle: LSEG, tradesignal²
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