Krypto für Nordkoreas Atomwaffen: USA nehmen Geldwäsche-Netzwerk ins Visier
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Die US-Regierung hat Sanktionen gegen sechs Einzelpersonen und zwei Unternehmen verhängt, die laut Finanzministerium an einem internationalen Netzwerk zur Geldwäsche von Kryptowährungen für Nordkorea beteiligt gewesen sein sollen. Nach Angaben des Office of Foreign Assets Control (OFAC) sollen über diese Strukturen rund 800 Millionen US-Dollar über verschiedene Krypto-Dienste bewegt und verschleiert worden sein.
Nach Angaben der Behörden nutzte das Netzwerk ein System aus im Ausland eingesetzten IT-Arbeitskräften. Diese sollen unter falschen Identitäten bei internationalen Unternehmen beschäftigt gewesen sein und ihre Einnahmen anschließend an staatliche Stellen in Pjöngjang weitergeleitet haben. Laut Behördenangaben seien bei diesen Aktivitäten teilweise auch Malware in Unternehmensnetzwerke eingeschleust worden, um sensible Daten zu stehlen.
Das US-Finanzministerium erklärte, dass ein Großteil dieser Gelder in Nordkoreas Programme für Massenvernichtungswaffen und ballistische Raketen geflossen sei.
Lest auch
Selbstverwahrung zählt Krypto-Diebstähle 2025: Nordkorea und die neue Bedrohung
Bei der Verschleierung der Gelder setzte das Netzwerk laut Behörden auf verschiedene Elemente der Krypto-Infrastruktur. Dazu gehörten zentralisierte Börsen, gehostete Wallets, DeFi-Dienste sowie Cross-Chain-Bridges, über die Transaktionen zwischen unterschiedlichen Blockchains verschoben wurden. Ermittler identifizierten insgesamt einundzwanzig Wallet-Adressen auf Netzwerken wie Bitcoin, Ethereum und Tron.
Krypto-Kriminalität erreicht neuen Höchststand
Das private Blockchain-Forensikunternehmen Chainalysis sieht in einem aktuellen Bericht derweil ein neues Rekordhoch in Sachen Krypto-Kriminalität. Demnach bewegten Kriminelle so viele Gelder wie noch nie über Bitcoin und Co. Vor allem Fälle staatlicher Sanktionsumgehungen stachen dabei hervor.
Empfohlenes Video
"Ich verlor 200 Mio $ in Bitcoin – durch nur einen Klick"
Du willst auch die Artikel mit dem + lesen? Dann hol Dir BTC-ECHO Plus+
Mit Deinem Abo bekommst Du:
- Unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten
- Exklusive Artikel, Interviews & Analysen
- Detaillierte Reports & Hintergrundberichte
- Technische Chartanalyse & Kursziele
Es sollen noch mehr Vorteile sein? Via Web und App hast Du geräteübergreifend Zugriff auf alle Beiträge. Damit verschaffen wir Dir ein optimales Lesevergnügen und du bleibst jederzeit flexibel.

