DAX® - Jahresgewinne sind dahin
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Jahresgewinne sind dahin
Der gestrige Handelstag hat beim DAX® nicht nur Spuren hinterlassen, sondern schmerzt tatsächlich sehr. Wenngleich die besondere Schwäche der SAP-Aktie einen Erklärungsansatz darstellt, wurde doch einiges an charttechnischem Porzellan zerschlagen. So fielen die deutschen Standardwerte mit dem Schließen der Kurslücke vom 22. Januar wieder unter die alten Ausbruchsmarken bei 24.700/24.600 Punkten zurück. Damit befindet sich das Aktienbarometer auch wieder in der zuvor ausgebildeten Schiebezone zwischen 24.700 und 23.000 Punkten. Mit Blick auf den nahenden Monatsultimo sollten Anlegerinnen und Anleger zudem beachten, dass der DAX® damit unter seinen Jahresschlusskurs von 2025 von 24.490 Punkten zurückgefallen ist. Sollte das heute so bleiben, sendet das „Januar-Barometer“ ein negatives Signal. Die nächste wichtige Rückzugslinie wird durch den Durchschnitt der letzten 200 Tage (akt. bei 23.936 Punkten) definiert. Um den aktuellen Schuss vor den Bug zu negieren, müsste der DAX® indes die ehemalige Ausbruchszone bei 24.600/24.700 Punkten schnellstmöglich zurückerobern.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Vor wichtigem Ausbruch?
Der Ölpreis kann zu Jahresbeginn 2026 deutlich zulegen. Damit drängt sich die charttechnisch entscheidende Frage immer stärker auf, ob das „schwarze Gold“ auf Basis der Tiefpunkte bei knapp 60 USD einen klassischen Doppelboden ausbildet (siehe Chart). Mut macht in diesem Kontext auch das konstruktive Kerzenmuster in Form eines sog. „bullisch engulfing“. Für einen ganz großen Befreiungsschlag hat der Ölpreis allerdings noch ein dickes Brett zu bohren. Gemeint ist die Kombination aus dem Abwärtstrend seit April 2024 sowie der 90-Monats-Linie (akt. bei 72,58/73,14 USD). Gelingt der Ausbruch auf der Oberseite, gewinnt das diskutierte Szenario einer langfristigen Trendwende deutlich an Konturen. Im ersten Anlauf sollte der Ölpreis dann Kurs auf die horizontalen Barrieren bei rund 80 USD nehmen. Jenseits dieses Levels wäre dann auch die große untere Umkehr mit einem Anschlusspotential von weiteren 20 USD vervollständigt. Als enge Absicherung ist im Ausbruchsfall indes der oben genannte Durchschnitt der letzten 90 Monate prädestiniert. Früh im Jahr steht der Ölpreis also vor einer ganz entscheidenden charttechnischen Weggabelung.
Ölpreis - Brent (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Ölpreis - Brent
Quelle: LSEG, tradesignal²
Das ist eine Ansage!
Mit der Analyse der Moderna-Aktie hatten wir zuletzt einen charttechnischen Volltreffer gelandet. Was liegt da näher, als den Konkurrenten Biontech ebenfalls unter die Lupe zu nehmen. Auch hier präsentiert sich das Chartbild äußerst spannend. Nach dem dramatischen Kursverfall von August 2021 bis Sommer 2024 gewinnt mittlerweile eine strategische Bodenbildung an Konturen. Wichtige Proargumente liefern in diesem Kontext die Rückeroberung der 38-Monats-Linie (akt. bei 106,76 EUR) sowie der Spurt über den Abwärtstrend seit Januar 2025 (akt. bei 114,51 EUR). Dank der zuletzt angeführten Weichenstellung kann die Kursentwicklung der letzten Monate als symmetrisches Dreieck interpretiert werden (siehe Chart). Aus der Höhe der Formation ergibt sich ein rechnerisches Anschlusspotenzial von rund 24 EUR. An dieser Stelle wird es interessant, denn dieses Kurspotenzial reicht aus, um die Hochs bei rund 130 EUR zu überwinden. Gelingt dieser Befreiungsschlag, dann wäre tatsächlich die große Trendwende der letzten Jahre abgeschlossen, welche perspektivisch ein Kursziel von rund 184 EUR bereithält. Um diese Perspektive keinen unnötigen Risiken auszusetzen, gilt es auf der Unterseite, die o. g. Glättungslinie in Zukunft nicht mehr zu unterschreiten.
BioNTech (ADR) (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart BioNTech (ADR)
Quelle: LSEG, tradesignal²
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