Kommentar
08:55 Uhr, 03.03.2026

DAX®: Erneut niedriger erwartet

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Erneut niedriger erwartet

Der Start in den März ist für den DAX® missglückt. Aufgrund der geopolitischen Ereignisse vom Wochenende mussten die deutschen Standardwerte zu Wochen- und Monatsbeginn deutliche Kursabschläge und ein entsprechendes Abwärtsgap (25.188 zu 24.898 Punkte) hinnehmen. Damit notiert das Aktienbarometer wieder im Dunstkreis der alten Ausbruchszone bei rund 24.700 Punkten. Die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.176 Punkten) markiert auf der Unterseite eine weitere wichtige Unterstützung. In den USA fiel die Reaktion deutlich moderater aus. Letztlich konnten sowohl der S&P 500® als auch der Nasdaq-100® sogar im Plus schließen. Diese Entwicklung scheint dem DAX® bisher noch nicht unter die Arme zu greifen, denn die deutschen Standardwerte dürften heute erneut schwächer in den Handel starten. Der Blick geht also eher in Richtung der Tiefs bei knapp 24.300 Punkten sowie der o. g. langfristigen Glättung der letzten 200 Tage. Um den größten Druck von den deutschen „blue chips“ zu nehmen, gilt es zumindest, die 50-Tage-Linie (akt. bei 24.837 Punkten) zurückzuerobern. Noch besser wäre ein Schließen der eingangs erwähnten Abwärtskurslücke.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Signalzone überwunden

Zuletzt hatten wir mehrfach die konstruktive Ausgangslage des Ölpreises diskutiert (siehe u. a. „HSBC Daily Trading“ vom 23. Februar). Mit dem Spurt über die Kombination aus dem Abwärtstrend seit April 2024 und der 90-Monats-Linie (akt. bei 71,44/72,47 USD) hat das „schwarze Gold“ jetzt einen wichtigen Befreiungsschlag geliefert. Zusätzlicher Rückenwind kommt von der Candlestickanalyse – konkret: in Form eines sog. „bullish engulfing“ sowie vom jüngsten MACD-Kaufsignal. Übergeordnet drängt sich damit die Frage auf, ob die Tiefpunkte bei knapp 60 USD einen klassischen Doppelboden bilden (siehe Chart). In diesem Zusammenhang kommt den horizontalen Barrieren bei rund 80 USD eine Schlüsselrolle zu. Schließlich wäre jenseits dieses Levels die diskutierte, untere Umkehr tatsächlich vervollständigt. Rein rechnerisch eröffnet sich im Erfolgsfall ein weiteres Anschlusspotenzial von rund 20 USD. Als Absicherung auf der Unterseite sind jetzt die o. g. Schlüsselmarken bei 72/71 USD prädestiniert, zumal der beschriebene Ausbruch mit einem Aufwärtsgap (73,91 USD zu 74,58 USD) vollzogen wurde.

Ölpreis - Brent (Monthly)

Chart Ölpreis - Brent

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Ölpreis - Brent

Chart Ölpreis - Brent

Quelle: LSEG, tradesignal²

Doppelboden: Trendwende geglückt!

Die Occidental-Aktie scheint zuletzt die Kurve bekommen zu haben. So definieren die beiden Tiefpunkte bei 34,79/38,80 USD einen klassischen Doppelboden. Der Spurt über die Nackenlinie dieser Trendwendeformation bei knapp 50 USD schließt nun die charttechnische Wende zum Besseren ab. Das jüngste Aufwärtsgap im Tagesbereich (47,43 USD zu 49,62 USD) unterstreicht aktuell die Ambitionen der Bullen. In die gleiche Kerbe schlägt die Umsatzentwicklung, denn das Volumen untermauert den laufenden Gezeitenwandel (siehe OBV-Indikator). Besonders spannend ist aktuell vor allem der Blick auf die langfristigen Indikatoren. Hervorheben möchten wir in diesem Zusammenhang das neue Kaufsignal seitens des Monats-MACD sowie die Bodenbildung im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy. Aus der Höhe des diskutierten Doppelbodens ergibt sich ein kalkulatorisches Anschlusspotential von gut 10 USD. Auf dem Weg in diese Region definieren die horizontalen Barrieren bei rund 56 USD ein wichtiges Etappenziel. Um den ausgebildeten Doppelboden nicht zu negieren, sollte die Occidental-Aktie in Zukunft nicht mehr unter die Nackenlinie der Formation bei rund 50 USD zurückfallen.

Occidental Petroleum (Weekly)

Chart Occidental Petroleum

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Occidental Petroleum

Chart Occidental Petroleum

Quelle: LSEG, tradesignal²

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