Kommentar
08:45 Uhr, 24.02.2026

DAX® - It is all about 25.000 Punkte

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It is all about 25.000 Punkte!

Während der letzten Handelstage hat sich der DAX® immer wieder mit der Marke von 25.000 Punkten auseinandergesetzt. Zu Wochenbeginn ist das aber eher ein schlechtes Zeichen, denn gestern musste das Aktienbarometer die runde Kursmarke wieder preisgeben. Per Saldo verfahren die deutschen Standardwerte derzeit nach dem Motto: „ein Schritt vor, ein Schritt zurück“. Da hilft der Blick auf das größere, strategische Chartbild bzw. über den „großen Teich“, denn die USA dürften – wie so – wieder einmal für die entscheidende Orientierungshilfe sorgen (siehe Analysen unten). Kurzfristig ist der DAX® durch die 50-Tage-Linie (akt. bei 24.749 Punkten) sehr gut unterstützt, zumal die Glättungslinie inzwischen bestens mit den horizontalen, ehemaligen Ausbruchsmarken bei 24.700 Punkten harmoniert. Auch heute dürften sich die deutschen „blue chips“ wieder mit der bereits erwähnten 25.000er-Marke auseinandersetzen. Nach zwei vergeblichen Versuchen würde ein nachhaltiges Etablieren oberhalb dieser Hürde das bisherige Allzeithoch bei 25.508 Punkten wieder ins Blickfeld rücken.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Die Macht der gleitenden Durchschnitte

Mit Hilfe einiger neuer Grafiken wollen wir den Blickwinkel von Anlegerinnen und Anlegern verändern und ganz bewusst eine übergeordnete Perspektive einnehmen. Da wir fest an den trendfolgenden Charakter der Technischen Analyse glauben, legen wir heute den Fokus auf die Durchschnitte der letzten 50 bzw. 200 Tage. In Anlehnung an die „Wolke“ im Ichimoku-Chart interpretieren wir dabei den gesamten Kursbereich zwischen den beiden Glättungen als Unterstützung bzw. als Widerstand. Notiert die 50-Tage-Linie oberhalb des 200-Perioden-Pendants (akt. bei 24.749/24.142 Punkte), kann von einem Aufwärtstrend ausgegangen werden und wir stellen die Zone zwischen den Durchschnitten als möglichen Unterstützungsbereich „grün“ dar. Untermauert wird diese Interpretation aktuell durch die darüber liegende DAX®-Notiz sowie durch die steigenden Glättungslinien. Interessant ist derzeit noch ein weiteres Detail: Nachdem die Glättungslinien zuletzt zusammenliefen, vergrößert sich der Abstand inzwischen wieder. Auch dabei handelt es sich um ein konstruktives Signal, denn dieses Verhaltensmuster ist regelmäßig der Vorbote eines neuen (Aufwärts-)trendimpulses.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, HSBC² / 5-Jahreschart im Anhang

Diese Leitplanken solltet Ihr kennen!

In den letzten Monaten kam es bei diversen Einzelwerten aus dem Nasdaq-100® zu zum Teil kräftigen Kursausschlägen. Jede Menge Volatilität, um am Ende auf Indexebene lediglich auf der Stelle zu treten. Schließlich notiert das US-Technologiebarometer auf dem Stand von Ende September. Mit Blick auf den nahenden Monatsultimo stehen zudem drei Monatskerzen mit kleinen Kerzenkörpern zu Buche. Charttechnisch vollzieht der Nasdaq-100® derzeit eine Gratwanderung zwischen einem drohenden Doppeltop auf der einen und einem gesunden Kräftesammeln auf der anderen Seite. Um das Negativszenario abzuwenden, gilt es in Zukunft, die Kernhaltezone bei rund 24.000 Punkten nicht zu verletzen. Auf diesem Niveau verläuft inzwischen auch die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.009 Punkten). Entsprechend bietet sich diese Zone als strategische Absicherung auf der Unterseite an. Ein wirkliches Ende der aktuellen Seitwärtsphase legt dagegen erst ein Spurt über die jüngsten Rekordstände bei 26.165/26.182 Punkten nahe. Im Ausbruchsfall ergibt sich ein Anschluss- bzw. Abschlagspotenzial von gut 2.000 Punkten – je nach Ausbruchsrichtung!

Nasdaq-100 Index® (Daily)

Chart Nasdaq-100 Index®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Nasdaq-100 Index®

Chart Nasdaq-100 Index®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Ausbruch: Startschuss für einen großen Boden?

Nach der Lethargie der letzten Jahre ist die Vonovia-Aktie derzeit endlich wieder einen Blick wert. Doch der Reihe nach: Die angesprochene Seitwärtsphase hat dazu geführt, dass die Glättungslinien der letzten 38 und 200 Wochen (akt. bei 26,64/26,21 EUR) flach verlaufen und zudem sehr dicht beieinander liegen. Beide gleitende Durchschnitte konnte das Papier jetzt überwinden – genauso wie den seit Juli vergangenen Jahres bestehenden Korrekturtrend (akt. bei 25,47 EUR). Der beschriebene, multiple Ausbruch nährt die Hoffnung auf Ausprägung eines klassischen Doppelbodens (siehe Chart). Auf der Indikatorenseite liefern das neue MACD-Einstiegssignal sowie der Bruch des Abwärtstrends im Verlauf des RSI zusätzliche Pro-Argumente. Dank dieser Steilvorlage definieren die Hochpunkte bei gut 30 EUR das nächste Anlaufziel. Oberhalb der Zone von 30,53/30,69 EUR wäre zudem der diskutierte Doppelboden tatsächlich abgeschlossen. Um die aktuell gute Ausgangslage keinen unnötigen Risiken auszusetzen, sollte die Vonovia-Aktie in Zukunft nicht mehr unter den oben genannten ehemaligen Korrekturtrend zurückfallen.

Vonovia (Weekly)

Chart Vonovia

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Vonovia

Chart Vonovia

Quelle: LSEG, tradesignal²

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