Kommentar
08:40 Uhr, 16.03.2026

DAX® - Holpriger Jahrgang 2026

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Holpriger Jahrgang 2026

Die Ausschläge haben beim DAX® zuletzt spürbar zugenommen. Dabei schwankten die deutschen Standardwerte zuletzt zwischen der 200-Tage-Linie (akt. bei 24.164 Punkten) und dem Novembertief (22.943 Punkte). Das gibt uns die Gelegenheit, mal wieder die Vogelperspektive einzunehmen und auf die Entwicklung der deutschen „blue chips“ im bisherigen Jahresverlauf zu schauen. Dabei präsentieren wir die DAX®-Jahreskerze – allerdings in einer etwas anderen Darstellungsform. In den letzten Wochen hat sich die charttechnische Ausgangslage dabei spürbar eingetrübt. So notiert der DAX® deutlich unter dem Eröffnungskurs des Jahres von 24.499 Punkten. Gleiches gilt auch für die Glättungslinien der letzten 50 bzw. 200 Tage. Beide gleitende Durchschnitte haben wir in der nebenstehenden Grafik als horizontale Linien eingezeichnet. Letztlich sind das alles Merkmale, welche eher zur Vorsicht mahnen. Passend dazu stehen im bisherigen Jahresverlauf auf Einzeltitelebene 28 Verlierer noch 12 Gewinner gegenüber. Deshalb können Anlegerinnen und Anleger nicht mehr von einem intakten Basisaufwärtstrend ausgehen. In dieser Gemengelage gilt es, ein Abgleiten unter die Tiefs bei 22.943/22.928 Punkten unbedingt zu verhindern.

DAX® (Annually)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, HSBC² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Entscheidungssituation spitzt sich zu!

Die amerikanischen Aktienindizes treten derzeit auf der Stelle. Wie so oft könnte sich der Chartverlauf der Nvidia-Aktie dabei als entscheidender Taktgeber in Sachen „Ausbruch“ erweisen. Selten zeichnete sich eine „make or break“-Situation klarer ab, als derzeit bei dem Technologietitel. Übergeordnet hatten wir hier zuletzt die Gratwanderung zwischen einer drohenden Schulter-Kopf-Schulter-Formation und einem gesunden Kräftesammeln diskutiert. Zusätzlich zur Nackenlinie bei 174 USD sitzt das Papier ziemlich genau auf der 200-Tage-Linie (akt. bei 177,39 USD). In der Kombination entsteht auf diesem Niveau eine Kernhaltezone mit Signalcharakter auf der Unterseite. Nach Norden gilt es dagegen, die Hochs bei 193/194 USD zu überwinden, um die aktuelle Lethargie aufzubrechen. Ein Sprung über die angeführten Hürden reduziert das Risiko der o. g. S-K-S-Formation. Vielmehr rückt dann das bisherige Allzeithoch bei 212,19 USD wieder in den Fokus. Zur aktuellen Pattsituation passen die vielen Wochenkerzen mit kleinen Kerzenkörpern bestens. Ein Ausbruch – in welche Richtung auch immer – dürfte für einen strategischen Richtungsentscheid sorgen.

NVIDIA Corp. (Weekly)

Chart NVIDIA Corp.

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart NVIDIA Corp.

Chart NVIDIA Corp.

Quelle: LSEG, tradesignal²

Innenstab als Taktgeber

Seit Ende 2021 bis November 2025 erlebte die Puma-Aktie einen dramatischen Kursverfall, in dessen Verlauf das Papier von 115 EUR auf nur noch 15 EUR zurückfiel. Auf dieser Basis kam es in den letzten Monaten zu einer Stabilisierung, was nicht zuletzt die jüngsten Quartalskerzen signalisieren. Schließlich stehen in dieser hohen Zeitebene drei „Hammer“-Umkehrmuster in Folge zu Buche. Der laufende Gezeitenwandel wird durch den Monatschart bestätigt. Dort wurde der langfristige Abwärtstrend seit 2021 (akt. bei 19,57 EUR) zu den Akten gelegt (siehe Chart). Allerdings eher durch ein seitliches Herausdriften als durch einen dynamischen Abwärtstrendbruch. Dabei hat die Aktie zuletzt einen sog. Innenstab ausgebildet. D. h. die Schwankungsbreite vom Februar verblieb innerhalb des Pendants vom Januar („inside month“). Vor diesem Hintergrund würde ein Anstieg über das jüngste Monatshoch bei 24,92 EUR der laufenden Trendwende zusätzlichen Nachdruck verleihen, zumal der MACD gerade auf historisch niedrigem Niveau ein neues Einstiegssignal generiert hat. Lohn der Mühen wäre dann – abgeleitet aus der Höhe der Bodenbildung – ein rechnerisches Anschlusspotential von 10 EUR.

PUMA (Monthly)

Chart PUMA

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart PUMA

Chart PUMA

Quelle: LSEG, tradesignal²

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Autor: Jörg Scherer