DAX® - Erstmals über 25.000 Punkten
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Erstmals über 25.000 Punkten
Der DAX® setzte gestern seinen Bilderbuchstart ins neue Jahr fort. So starteten die deutschen Standardwerte gleich mit einem Aufwärtsgap (24.969 zu 24.983 Punkte) in den Tag und konnten die Kursgewinne im weiteren Handelsverlauf stetig ausbauen. Lohn der Mühen ist ein sog. „weißer Block“ – ein konstruktives Kerzenmuster sowie das erstmalige Überschreiten der 25.000er-Marke. Vierter Handelstag im Jahr 2026, drittes Allzeithoch – ein echter Paukenschlag zu Jahresbeginn. Per Saldo können Anlegerinnen und Anleger deshalb von einem nachhaltigen Ausbruch aus der Tradingrange der letzten sieben Monate ausgehen. Aus der Schiebezone zwischen 23.000 Punkten auf der Unter- und 24.700 Punkten auf der Oberseite ergibt sich ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial von 1.700 Punkten bzw. ein Kursziel von 26.400 Punkten. Der laufende Bewegungsimpuls wird zusätzlich durch die eng beieinanderliegenden Bollinger Bänder im Wochenbereich begünstigt. Apropos Bollinger Bänder: Im Tagesbereich bildete sich die gestrige Tageskerze vollständig außerhalb der Bollinger Bänder. Das untere Band (akt. bei 24.950 Punkten) harmoniert dabei gut mit der eingangs beschriebenen Kurslücke. Unter Tradinggesichtspunkten entsteht hier eine erste wichtige Unterstützung.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Diese Kerzenmuster sollten Sie kennen!
Auch mit Hilfe hoher Zeitebenen und langfristiger Chartbetrachtungen lassen sich immer spannende Tradingkandidaten ermitteln. Ein Lehrbuchbeispiel für diese These stellt derzeit der Kursverlauf der Honeywell-Aktie dar. Seit fünf Jahren pendelt der Titel seitwärts. Seit fünf Jahren hat das Papier Jahreskerzen mit kleinen Kerzenkörpern ausgebildet. Sogar seit sechs Jahren lagen die entsprechenden Jahresschlusskurse allesamt in einem engen Dunstkreis um die runde Marke von 200 USD. Per Saldo zeugen alle diese Parameter von einem großen, aufgestauten Bewegungspotenzial. Letzteres dürfte sich nach oben entladen, wenn die Hochpunkte bei 227,74/228,73 USD überwunden werden – sprich, wenn der Vorstoß in „uncharted territory“ gelingt. Auf der Unterseite gilt es dagegen, die Kreuzunterstützung aus dem Aufwärtstrend seit 2010 (akt. bei 167,58 USD) und den Tiefs bei 168,99/164,77 USD zu beachten. Ein Bruch dieser Bastion käme einem echten Warnschuss in Sachen „langfristige Trendwende“ gleich. Per Sado haben wir damit für die Honeywell-Aktie schon mal ganz wichtige charttechnische Leitplanken für 2026 definiert.
Honeywell (Annually)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Honeywell
Quelle: LSEG, tradesignal²
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