Kommentar
08:35 Uhr, 08.04.2026

DAX® - Erleichterungsrally

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Erleichterungsrally

Nachdem die Woche vor Ostern ihrem guten saisonalen Ruf absolut gerecht wurde, fiel der Start in die Nach-Osterwoche für den DAX® deutlich holpriger aus. Unter dem Strich mussten die deutschen Standardwerte eine Schwankungsbreite von 550 Punkten verkraften und pendelten dabei um die Marke von 22.900 Punkten. 22.900 – da war doch was? Richtig, auf diesem Niveau hat das Aktienbarometer zuletzt eine ganze Reihe von Hoch- und Tiefpunkten ausgeprägt, was diesen Kursbereich zu einem kurzfristigen Schlüssellevel macht. Aufgrund der beschlossenen, zweiwöchigen Waffenruhe im Iran dürfte der DAX® heute gut 1.000 Punkte freundlicher in den Handel starten. Dank dieses Erleichterungssprungs rückt die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.097 Punkten) wieder in den Fokus. Apropos Glättungslinien: In diesem Dunstkreis verläuft auch der Durchschnitt der letzten 50 Tage (akt. bei 24.091 Punkten). Da es gestern zu einem negativen Schnittmuster zwischen beiden Glättungslinien kam, entsteht hier eine wichtige Widerstandszone. Insgesamt befinden sich die deutschen Standardwerte weiterhin in einem schwankungsintensiven Umfeld.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Kreuzwiderstand mit Signalfunktion

Seit Herbst vergangenen Jahres befindet sich die Hensoldt-Aktie im Korrekturmodus. Vor allem aus Sicht der Candlestickanalyse gelang in der vergangenen Woche allerdings ein echtes Lebenszeichen in Form eines „bullish engulfing“. D. h. der Kerzenkörper der jüngsten Wochenkerze umschließt das Pendant der Vorwoche – sogar mehr als das, denn bei genauem Hinsehen handelt es sich um ein vierfaches „bullish engulfing“. Charttechnisch vollzieht sich die eingangs beschriebene Korrekturphase in Form einer klassischen Flaggenkonsolidierung, womit wir beim derzeit entscheidenden Kreuzwiderstand wären. Die obere Flaggenbegrenzung (akt. bei 83,97 EUR) bildet zusammen mit der 38-Wochen-Linie (akt. bei 84,91 EUR) jetzt den entscheidenden Kreuzwiderstand (siehe Chart). Gelingt der Befreiungsschlag, dürfte die Aktie wieder zurück in der Erfolgsspur sein. In diesem Zusammenhang liefert die Relative Stärke nach Levy möglicherweise eine wichtige Orientierungshilfe. Der Trendfolger „kratzt“ nicht nur am Schwellenwert von 1, sondern „arbeitet“ auch am Abschluss einer Bodenbildung – beides potenzielle Steilvorlagen in Sachen „Ausbruch“ im eigentlichen Chartverlauf.

HENSOLDT (Weekly)

Chart HENSOLDT

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart HENSOLDT

Chart HENSOLDT

Quelle: LSEG, tradesignal²

200-Wochen-Linie als Stabilisator

Innerhalb von drei Wochen scharfer Korrekturbewegung fiel die Bayer-Aktie von fast 50 EUR auf gut 35 EUR zurück. Damit kam es unter dem Strich zu einem lehrbuchmäßigen Rücksetzer an das Hoch von Anfang 2024 bei 36,08 EUR. Nach diesem Pullback arbeitet der Titel in den letzten Wochen an einer Stabilisierung. Der langfristige Durchschnitt der letzten 200-Wochen (akt. bei 37,49 EUR) liefert dabei eine wichtige Hilfestellung. Für mehr als die diskutierte Bodenbildung ist ein Anstieg über die Hochs der letzten Wochen bei gut 40 EUR notwendig. Ein Sprung über die angeführten Hürden besitzt den zusätzlichen Charme, dass im Erfolgsfall im Tagesbereich eine kleine Bodenbildung abgeschlossen wäre. Deren Anschlusspotenzial lässt sich auf rund 5 EUR taxieren, sodass dann die Tiefs von 2021/22 bei 44/46 EUR wieder in den Fokus rücken. Übergeordnet greift dem Titel zudem die große, inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation seit 2024 unter die Arme. Unter Money Management-Aspekten bietet sich – je nach Risikoneigung – entweder die o. g. langfristige Glättung oder aber die Haltezone bei 36/35 EUR als Stop-Loss an.

Bayer (Weekly)

Chart Bayer

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart Bayer

Chart Bayer

Quelle: LSEG, tradesignal²

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