DAX® - Das Osterphänomen!
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Das Osterphänomen!
Schon André Kostolany wusste, dass die Kapitalmärkte zu 90 % von psychologischen Einflussfaktoren bestimmt werden. Diese Feststellung dient als Erklärungsansatz einer Marktanomalie im Vorfeld wichtiger Feiertage. Analog zur viel bekannteren Weihnachtsrally neigen die Aktienmärkte auch in der Woche vor Ostern zur Stärke. Begründen lässt sich der saisonale Rückenwind mit der guten Stimmung aufgrund der Feiertage, die sich wiederum in steigenden Börsennotierungen niederschlägt. Seit 1988 haben die deutschen „blue chips“ in der Karwoche im Durchschnitt um 1,06 % zugelegt. Für den S&P 500® steht in der längeren Historie seit den 1970er-Jahren ein durchschnittlicher Kurszuwachs von 0,69 % zu Buche. Damit wird die Durchschnittsperformance aller Wochen jeweils deutlich in den Schatten gestellt. Gleichzeitig fällt die Wahrscheinlichkeit für steigende Notierungen in der Osterwoche mit jeweils 68 % bzw. 66 % (DAX® und S&P 500®) absolut überzeugend aus. Innerhalb der Osterwoche möchten wir den Gründonnerstag als besonders positiven Handelstag hervorheben. Dies gilt sowohl dies- als auch jenseits des Atlantiks. In der aktuellen Marktphase können die Aktienmärkte jede saisonale Unterstützung sehr gut gebrauchen.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, HSBC² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Doppeltop konterkariert besonderes Phänomen
Mit einem unserer Lieblingsfilter suchen wir gezielt nach Abweichungen zwischen der intraday-Wertentwicklung und der Gesamtperformance. Eine gute Entwicklung von der Eröffnung bis zum Schlusskurs wissen wir dabei besonders zu schätzen, weil dann die Handelssitzung zum Aufbau von Engagements genutzt wurde. Für den Nasdaq-100® liefert die Zerlegung der einzelnen Performancebestandteile einen interessanten Erkenntnisgewinn. Während das Technologiebarometer im bisherigen Jahresverlauf 2026 1.387 Punkte abgeben musste, summiert sich die tägliche „open-to-close-Spanne“ auf „lediglich“ -287 Punkte (Stand: 25. März), d. h. im intraday-Verlauf haben sich die amerikanischen Technologietitel recht wacker geschlagen. Das galt bis gestern auch im Umfeld der jüngsten Marktturbulenzen. Charttechnisch gab es gestern nämlich die volle Breitseite. Aufgrund des Bruchs der Bastion bei knapp 24.000 Punkten mutiert die Schiebezone der letzten Monate zu einem Doppeltop mit einem Abschlagspotenzial von gut 2.000 Punkten. Um aus der eingangs beschriebenen Besonderheit Kapital zu schlagen, müsste der Nasdaq-100® dagegen zumindest die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.395 Punkten) zurückerobern.
Nasdaq-100 Index® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Nasdaq-100 Index®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Achtung: charttechnische Vollbremsung!
Lange Zeit war die Tesla-Aktie zwischen den Glättungslinien der letzten 50 bzw. 200 Tage (akt. bei 410,18/395,89 USD) eingekeilt. Ende vergangener Woche musste der Titel dann den 200-Tage-Durchschnitt aufgeben. Gleichzeitig fiel das Papier unter die Tiefpunkte bei 382/381 USD, wodurch ein klassisches Doppeltop komplettiert wurde (siehe Chart). Kurzfristig muss die Kursentwicklung des Jahres 2026 zudem als absteigendes Dreieck interpretiert werden. Während die zuletzt genannte Formation ein Abschlagspotenzial von rund 55 USD bereithält, ergibt sich aus dem größeren Doppeltop sogar ein Kursziel im Bereich von 280 USD. Nachdem der MACD lange Zeit seitwärts lief, hat der Trendfolger aktuell gerade ein neues Ausstiegssignal generiert. Der Indikator unterstreicht also die derzeit bestehenden Rückschlaggefahren. Aber auch unter Risikogesichtspunkten liefert der aktuelle Kursverlauf eine wichtige Orientierungshilfe. Um das angeschlagene Chartbild zu verbessern, müsste die Tesla-Aktie die Kombination aus der Nackenzone des beschriebenen Doppeltops und der 200-Tage-Linie möglichst schnell zurückerobern.
Tesla (Daily)
Quelle: LSEG, tradingview² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Tesla
Quelle: LSEG, tradingview²
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Autor: Jörg Scherer






