Bitcoin-Manie: So viel Energie verbraucht die Kryptowährung!
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Kryptowährungen sind aus den unterschiedlichsten Gründen beliebt. Für die einen sind sie die Zukunft des Geldes, für die anderen bloßes Spekulationsobjekt, welches sich nicht von der Tulpenmanie, der Südseeblase oder der dotcom Blase unterscheidet. Persönlich glaube ich an die Zukunft von Kryptowährungen.
Die Technologie, die dahintersteckt, die Blockchain, kann viele Prozesse revolutionieren. Ob diese Revolution mit Bitcoin oder Ethereum stattfindet, weiß heute niemand. Die Zukunft einer einzelnen Währung wie Bitcoin ist zweifelhaft, doch dass die Technologie nicht mehr verschwinden wird, erscheint mir persönlich als gesichert.
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Einige Beobachter vergleichen den Boom heute mit dem Internet in den frühen 90er Jahren. Kein Wunder also, dass jeder dabei sein will. Wollen wir nicht alle die Uhr zurückstellen und noch einmal bei den Anfängen des Internets dabei sein? Was für horrende Summen sich verdienen ließen...
Viele vergessen dabei, dass auch viel Geld verloren wurde. Weil alles neu war, wusste keiner, welches Unternehmen wirklich gut war und ein valides Geschäftsmodell hatte. Es wurde auch sehr viel Geld verbrannt. So ist es auch bei Kryptowährungen.
Das ist so ungefähr die Diskussion, die heute öffentlich geführt wird. Eine andere Diskussion bleibt permanent in der zweiten Reihe. Es ist zugegebenermaßen auch eine Debatte, die weniger aufregend ist und gar ein wenig trocken wirkt: der Energieverbrauch von Bitcoin.
Bereits im Juli hatte ich darauf hingewiesen, dass das Bitcoin Mining enorme Energiemengen verschlingt. Damals verbrauchte das Mining so viel Energie wie Kroatien. Nur ein Quartal später liegt der Energieverbrauch schon deutlich höher. Bitcoin verbrauchen annualisiert derzeit so viel Energie wie die Slowakei (Grafik 1).
Extrapoliert man diesen Trend in die Zukunft, verbraucht Bitcoin in 5 Jahren mehr Energie als Russland und etwas weniger Energie als die ganze Europäische Union. Die Extrapolation ist natürlich mit sehr hoher Unsicherheit verbunden. Der Energieverbrauch könnte deutlich höher, aber auch deutlich geringer ausfallen. Der Energieverbrauch in 5 Jahren ist daher mehr als grober Richtwert zu sehen.
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Geht man davon aus, dass sich der Trend fortsetzt, so verbraucht allein eine Kryptowährung im Jahr 2022 so viel Energie wie heute weltweit durch Solaranlagen und Windräder gewonnen wird (Grafik 2). Vergleicht man den Verbrauch mit Atomkraftwerken, so müssten über die Hälfte der weltweiten Anlagen allein für Bitcoin Strom produzieren.
Nun gibt es nicht nur Bitcoin, sondern eine ganze Reihe von anderen Kryptowährungen. Der Energieverbrauch ist also insgesamt höher. Bei Trendfortsetzung wird bis Mitte der 20er Jahre der Energieverbrauch der EU überschritten. Die Energie muss irgendwo herkommen. Das wird kaum allein über Windräder geschehen.
Kryptowährungen haben das Potential so viel Energie zu verschlingen, dass jegliches Vorhaben für die Reduktion von Treibhausgasen Makulatur wird. Ohne Kohle- und Gaskraftwerke gibt es keine Chance, den Energiebedarf der Kryptowährungen zu decken. Sie könnten im Alleingang den Versuch, den Klimawandel zu stoppen, zu Fall bringen.
Clemens Schmale
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lesen sie
The future of finance and the outlook for regulation Twitter facebook linkedin googleplus emailRemarks by Vítor Constâncio, Vice-President of the ECB,
at the Financial Regulatory Outlook Conference organised by the Centre for International Governance Innovation and Oliver Wyman, Rome 9 November 2017
https://www.ecb.europa.eu/press/key/date/2017/html/ecb.sp171109.en.html
https://www.ecb.europa.eu/home/search/html/index.en.html?q=+Blockchain
Lesen oder unwissend bleiben, mir schnuppe
Ab Minute 8 genau hinhören, ganz genau, was er zu Notenbanken sagt.
Und an die links denken welche ich zur ezb postet, ich hoffe ihr habt rein gelesen.
https://www.n-tv.de/mediathek/sendungen/...15-Uhr-article9831521.html
Sendung in voller Länge: Telebörse von 14:15 Uhr - n-tv.de
https://www.n-tv.de/mediathek/sendungen/...15-Uhr-article9831521.html
Aus den Fiats flüchten. Genau darum geht´s doch bei den Kryptos im Kern - worum denn sonst? Oder habe ich da irgendwas verpasst? Anonym/pseudonym ist da aber langfristig nix. Diese Gewissheit wäre - frei nach Voltaire - grotesk. Wobei die Möglichkeiten ohne dass Big Brother zuschaut natürlich immer ärger begrenzt werden (Bargeldobergrenze, gekipptes Bankgeheimnis etc.), hast schon Recht, gerade unter dem Vorsorge-Aspekt. Immobilien? Können v. a. organisatorisch sehr easy besteuert werden. Erst die vermieteten Sachen, dann das Ferienhäuschen, dann die selbstgenutzte Hütte. Wär ich Staat und klamm, würd ich´s machen. Cash? Mittelfristig ja, langfristig nein. Aktien, Anleihen? Habe ich 100pro schon genug Schrottzeugs in meiner betriebl./staatl. Altersvorsorge. Edelmetalle? Eigentlich der perfekte Gegenentwurf zum kontrollierten Digital-Geschi***, aber die werden natürlich bis aufs Messer bekämpft (wär ich Zentralbank, würd ich auch das machen). Alternative: Wir gehen es an wie in den geldgefluteten 20ern: Fokus nur auf das Hier und Jetzt, raus die Kohle, Hauptsache Lebensqualität! Viel feiern, viel Urlaub, schönes neues Bad, ´n Feininger an der Wand usw.
Gibt es mittlerweile eigentlich eine Möglichkeit, den Bitcoin zu shorten (außer CFD)? Ist schon bekannt, wann solche Zertifikate verfügbar sind?
Wenn ich mir - als Laie - hier anschaue, mit welcher Vehemenz und Quantität das neue Paradigma Blockchain im Diskurs abgeht: allerhöchste Eisenbahn, den Bitcoin massiv zu shorten.
5 grundsätzliche Sachen stören mich eh an der Krypto-Nummer. 1. Alles, was digital dokumentiert ist, lässt sich auch nachverfolgen. Alles wird beizeiten gehackt. Vielleicht nicht heute, morgen aber 1000-prozentig. Es ist ein Irrglaube, sich heute auf dem Zenit des intelektuellen Fortschritts zu wähnen. Daseinsberechtigung der Kryptos tendiert dann m.M.n.gen null. Bitmix.org ist doch genau deshalb ausgestiegen. Da kann ich genauso gut bei der VR-Bank ne schöne Old-School-Überweisung mit KTO, BLZ und Signatur (handschriftlich!) ausfüllen. 2. Warum ist eigentlich der Bitcoin-Begründer nach wie vor unbekannt? Steckt da etwa gar kein Privater hinter, sondern nur ein digitaler Strohmann der großen Player, die mal antesten, wie es rein digital so fluppt? 3. Sobald (oder ist es schon soweit?) der Bitcoin bis ins Detail bezockt werden kann, schlägt die Stunde der Wahrheit. Werde mir das Schauspiel von außen anschauen. 4. TWD-Zeiten werden wir zwar nicht erleben, aber was, wenn´s wirklich mal rumst, die Anleihenblase ein wenig platzt und alle Welt Geld braucht? Beim Vermieter, bei der Bank, beim Bauern oder an der Tanke mit Bitcoin bezahlen? Forget it, die lachen dich aus. 5. Das Ganze ist mir viel zu aufwändig konzipiert, teils zu artifiziert. Das riecht nicht echt. Da hilft dann irgendwann auch die normative Kraft des Faktischen (Preise im 4-stelligen Bereich) nich mehr weiter, wobei die momentan wirklich beeindruckend ist.