INTEL - Ein Konzern erfindet sich neu
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Die Intel-Aktie reagierte schwach auf die Zahlen. Die Vorschusslorbeeren waren einfach zu groß gewesen.
CEO Lip-Bu Tan zeichnete das Bild eines Unternehmens, das 2025 vor allem genutzt hat, um sich neu aufzustellen. Entscheidungswege wurden verkürzt, Führungspositionen neu besetzt, interne Strukturen vereinfacht. Hinter diesen eher abstrakten Begriffen steht eine klare Botschaft: Intel will wieder schneller, verlässlicher und berechenbarer werden. Tan sprach auffallend häufig von Disziplin und Umsetzungskraft, Begriffe, die bei Intel lange eher Wunsch als Realität waren.
Diese organisatorische Neuausrichtung ist aus Sicht des Managements die Voraussetzung, um von der nächsten Wachstumswelle der Branche zu profitieren. Künstliche Intelligenz treibt die Nachfrage nach Rechenleistung auf allen Ebenen, von großen Rechenzentren über Unternehmensnetzwerke bis hin zu Endgeräten. Intel sieht seine Chance darin, diese Vielfalt abzudecken, nicht mit einem einzelnen Chip, sondern mit kompletten Plattformen aus Prozessoren, Beschleunigern, Software und moderner Verpackungstechnologie.
