Analyse
06:29 Uhr, 18.02.2026

Zuckerberg setzt alles auf NVIDIA und kauft Millionen KI-Chips

Meta Platforms wird in den kommenden Jahren "Millionen“ KI-Prozessoren von Nvidia einsetzen und baut damit eine der größten Technologiepartnerschaften der Branche weiter aus.

Erwähnte Instrumente

  • Meta Platforms Inc
    ISIN: US30303M1027Kopiert
    Kursstand: 639,270 $ (Nasdaq) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • NVIDIA Corp.
    ISIN: US67066G1040Kopiert
    Kursstand: 185,050 $ (Nasdaq) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • Meta Platforms Inc - WKN: A1JWVX - ISIN: US30303M1027 - Kurs: 639,270 $ (Nasdaq)
  • NVIDIA Corp. - WKN: 918422 - ISIN: US67066G1040 - Kurs: 185,050 $ (Nasdaq)
  • Intel Corp. - WKN: 855681 - ISIN: US4581401001 - Kurs: 46,180 $ (Nasdaq)
  • Arista Networks Inc. - WKN: A40V33 - ISIN: US0404132054 - Kurs: 142,580 $ (NYSE)

Der Facebook- und Instagram-Konzern, der bereits rund 9 % des Nvidia-Umsatzes ausmacht, zählt mit einem Einkaufsvolumen von etwa 19 Mrd. USD im vergangenen Geschäftsjahr zu den größten Abnehmern des Chipkonzerns. Angesichts durchschnittlicher Preise von rund 16.061 USD pro KI-Beschleuniger würde allein eine Million Einheiten mehr als 16 Mrd. USD kosten, neuere Generationen und zusätzliche Netzwerktechnik nicht eingerechnet. Wettbewerber wie Advanced Micro Devices oder auch Arista Networks gerieten im Anschluss an die Meldung unter Druck.

Eine wichtige Festlegung im KI-Wettlauf

Die Vereinbarung umfasst Systeme auf Basis der aktuellen Blackwell-Generation sowie der kommenden "Vera Rubin“-Architektur von Nvidia. Erstmals will Meta zudem Nvidias Grace-CPUs als Herzstück eigenständiger Server einsetzen. Damit dringt Nvidia in ein Terrain vor, das bislang von Intel und AMD dominiert wird.

Meta-Chef Mark Zuckerberg betonte, man wolle mit Nvidia "führende Cluster auf Basis der Vera-Rubin-Plattform bauen, um persönliche Superintelligenz für jeden Menschen weltweit bereitzustellen“. Künstliche Intelligenz ist zum zentralen Investitionsfeld des Konzerns geworden. Zuckerberg hat angekündigt, in den kommenden drei Jahren bis zu 600 Mrd. USD in die US-Infrastruktur zu investieren. Geplant sind mehrere Rechenzentren im Gigawatt-Maßstab, unter anderem in Louisiana, Ohio und Indiana.

Die massive Kapazität soll nicht nur interne Anwendungen wie personalisierte Werbung, Reels-Empfehlungen oder generative KI-Tools stützen, sondern auch die Entwicklung eigener Basismodelle beschleunigen. Zugleich arbeitet Meta weiterhin an hauseigenen Chips. Die nun vertiefte Bindung an Nvidia zeigt jedoch, dass der Konzern im entscheidenden Moment auf den Marktführer setzt.

Für Nvidia ist die Vereinbarung ein gutes Zeichen Der Konzern gilt trotz wachsender Konkurrenz als Goldstandard für KI-Infrastruktur. Neben spezialisierten Beschleunigern bietet Nvidia komplette Systemarchitekturen aus Chips, Netzwerktechnik und Software an. Genau diese vertikale Integration hebt das Unternehmen von Wettbewerbern ab.

Die Grace-CPU spielt dabei eine Schlüsselrolle. Laut Nvidia liefert sie bei Backend-Rechenzentrumsaufgaben die doppelte Performance pro Watt im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen. Für Betreiber riesiger KI-Cluster ist Energieeffizienz längst ein entscheidender Kostenfaktor. Ein Gigawatt entspricht in etwa dem Strombedarf von 750.000 Haushalten. Effizienzgewinne schlagen daher unmittelbar auf die Betriebskosten durch.

Fazit: Vor allem die Konkurrenz sieht nach diesem Deal erst einmal alt aus heute. Nvidia sichert sich einen neuen Multimilliardendeal und Meta verzichtet zunächst auf eigene Chips, die scheinbar in der Entwicklung noch zu weit zurückhängen.

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