ASTA - Der Kupfer-Spezialist im Maschinenraum der Energiewende
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ASTA Energy Solutions gehört zur zweiten Kategorie. Der Konzern liefert keine fertigen Kraftwerke, keine Stromtrassen und keine Elektroautos. ASTA produziert hochspezialisierte Kupferkomponenten, die in Transformatoren, Generatoren, Lokomotiven und Elektrofahrzeugen verbaut werden. Es ist ein Geschäft tief im industriellen Maschinenraum, aber genau dort entscheidet sich, ob die Elektrifizierung der Welt tatsächlich gelingt.
Die Investmentstory klingt zunächst spröde, gewinnt aber an Reiz, je genauer man hinsieht. ASTA bezeichnet sich selbst als technologischen Nischenführer mit mehr als 210 Jahren Geschichte und über 40 Patenten. Das Kerngeschäft besteht darin, Kupfer zu recyceln und daraus sogenannte Kupferkerne sowie Spezialleiter herzustellen. Besonders wichtig sind kontinuierlich verdrillte Leiter, im Fachjargon Continuously Transposed Conductors, die in Hoch- und Mittelspannungstransformatoren eingesetzt werden. Hinzu kommen Roebelstäbe für Generatoren, Kupferwicklungen für Traktionstransformatoren in Lokomotiven sowie Flachdrähte für Stator-Hairpins in Elektrofahrzeugen. Das klingt technisch, ist aber wirtschaftlich leicht zu übersetzen: ASTA liefert Bauteile für jene Infrastruktur, die Strom erzeugt, transportiert, verteilt und nutzbar macht.
