Analyse
08:30 Uhr, 10.07.2026

BAYER verschafft sich mit Apollo-Deal 3 Mrd. EUR Luft

Bayer verschafft sich finanziellen Spielraum, ohne sein wichtiges Pharmageschäft aus der Hand zu geben. Der Leverkusener Konzern verkauft eine Minderheitsbeteiligung an seinem Geschäft mit reversiblen Langzeitverhütungsmitteln an den US-Finanzinvestor Apollo und erhält dafür 3,0 Mrd. EUR Eigenkapital.

Die Transaktion soll vor allem die Bilanz stärken. Bayer steht 2026 wegen fälliger Anleihen und hoher Belastungen aus Rechtsstreitigkeiten vor einem erhöhten Liquiditätsbedarf. Mit dem frischen Kapital gewinnt der Konzern Zeit und Flexibilität, ohne zusätzliches Fremdkapital aufnehmen oder ein strategisch wichtiges Geschäft vollständig veräußern zu müssen.

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