Analyse

ARM - Die Aktie steigt einfach immer weiter!

Um 29,3 % ging es am Montag mit der Aktie von Arm Holdings an der Nasdaq nach oben. Innerhalb einer Woche hat sich der Kurs fast verdoppelt. Die KI-Euphorie hat die Aktie von Arm Holdings voll erfasst.

Erwähnte Instrumente

  • Arm Holdings plc.
    ISIN: US0420682058Kopiert
    Kursstand: 148,960 $ (Nasdaq) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • Arm Holdings plc. - WKN: A3EUCD - ISIN: US0420682058 - Kurs: 148,960 $ (Nasdaq)

Seit den Quartalszahlen und insbesondere dem starken Ausblick, den das Unternehmen am vergangenen Mittwoch nachbörslich vorgelegt hat, konnte die Arm-Aktie insgesamt bereits um 93,4 % an der Nasdaq zulegen. Grund ist die KI-Euphorie, die kein Halten mehr kennt. Ähnlich wie bei Nvidia wird nun auch bei Arm Holdings Hyperwachstum eingepreist.

Analysten lobten nach den Zahlen auch besonders den starken Ausblick von Arm Holdings. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde angehoben. So rechnet das Unternehmen jetzt mit einem Umsatz von 3,155 bis 3,205 Mrd. USD (zuvor: 2,960 bis 3,080 Mrd. USD) und einem verwässerten Gewinn je Aktie (Non-GAAP) zwischen 1,20 und 1,24 USD (zuvor: 1,00 bis 1,10 USD). Für das vierte Geschäftsquartal des laufenden Geschäftsjahres wird ein Umsatz von 850 bis 900 Mio. USD und ein verwässertes Ergebnis je Aktie (Non-GAAP) von 0,28 bis 0,32 USD in Aussicht gestellt.

Angetrieben wird die Rally auch durch den geringen Freefloat der Aktie nach dem IPO im vergangenen Jahr. „Es scheint, als ob SoftBank unbeachsichtigterweise erfolgreich damit war, einen Low-Float-Squeeze bei ARM zu erzeugen. SoftBank besitzt 91% der Aktien, und nur etwa ~5% der ARM-Aktien sind handelbar. Die IPO-Sperrfrist läuft am 12. März ab und es könnte zu massiven Verkäufen kommen, da ARM hier auch sehr überbewertet ist“, betont stock3-Experte Valentin Schelbert.

Fazit: Die KI-Euphorie hat die Aktie von Arm Holdings voll erfasst. Bei einem Kursplus von mehr als 93 % innerhalb von drei Handelstagen und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 135 auf Basis des laufenden Geschäftsjahres ist es naheliegend, von einer irrationalen Übertreibung angesichts des KI-Hypes auszugehen. Wer Nvidia verpasst hat, setzt jetzt offenbar auf Aktien wie Super Micro Computer oder Arm Holdings. FOMO schlägt voll zu. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Freefloat der Arm-Aktie sehr gering ist, was einen Short Squeeze begünstigt. Sicherheitsbewusste Anleger beobachten das Spiel von der Seitenlinie. Für Trader könnten sich opportunistisch sowohl auf der Long- als auch auf der Short-Seite kurzfristige Chancen ergeben.

Jahr 2024e* 2025e* 2026e*
Umsatz in Mio. USD 3,03 3,72 4,42
Ergebnis je Aktie in USD 1,10 1,37 1,70
KGV 135 109 88
Dividende je Aktie in USD 0,00 0,00 0,00
Dividendenrendite 0,00% 0,00% 0,00%

*e = erwartet, Erwartungen basieren bei
US-Unternehmen auf Non-GAAP-Daten

Arm-Holdings-Aktie
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2 Kommentare

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  • angola_murksel
    angola_murksel

    es gibt wohl aktuell nur 29 short-zertifikate, obwohl gerade versucht wird, neue am Markt zu platzieren. Vielleicht ist das für Anfang März einen Gedanken wert. Andererseits, wenn man von rund 1Mrd. Aktien ausgeht und der angeblichen Tatsache, daß nur 5% der Aktien handelbar sind, dann verwundert mich, daß in den letzten drei Tagen allein an der Nasdaq 250Mio Aktien gehandelt worden, also 25% der Gesamtaktienanzahl. Oder anders gesagt, die frei handelbaren 5% wechselten in den letzten drei Tagen 5x komplett den Eigentümer. Ist das denkbar ? Wenn dann gerade 10Mio Aktien geshortet sind müßten die Shorties eigentlich raus sein ? Und der Kurs müßte wieder zurückkommen wenn´s ein Squezze war, oder sich einpendeln und steigen, weil die Leute die KI spielen.

    10:54 Uhr, 13.02.
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    Übermut tut selten gut!

    (Sprichwort)

    09:55 Uhr, 13.02.

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Oliver Baron
Oliver Baron
Experte für Anlagestrategien

Oliver Baron ist Finanzjournalist und seit 2007 als Experte für stock3 tätig. Er beschäftigt sich intensiv mit Anlagestrategien, der Fundamentalanalyse von Unternehmen und Märkten sowie der langfristigen Geldanlage mit Aktien und ETFs. An der Börse fasziniert Oliver Baron besonders das freie Spiel der Marktkräfte, das dazu führt, dass der Markt niemals vollständig vorhersagbar ist. Der Aktienmarkt ermöglicht es jedem, sich am wirtschaftlichen Erfolg der besten Unternehmen der Welt zu beteiligen und so langfristig Vermögen aufzubauen. In seinen Artikeln geht Oliver Baron u. a. der Frage nach, mit welchen Strategien und Produkten Privatanleger ihren Börsenerfolg langfristig maximieren können.

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