Kommentar
13:00 Uhr, 03.03.2026

Der Nahost-Konflikt zwingt die EZB in ein geldpolitisches Dilemma

Der Krieg im Nahen Osten treibt die globalen Energiepreise, niemand weiß wie lange. Die EZB will kurzfristige Preisspitzen tolerieren, aber es droht Kaufkraftverlust. Die Eurozone steht vor einem gefährlichen Stagflationsszenario.

EZB-Chefvolkswirt Philip Lane skizziert in einem Interview mit dem Handelsblatt ein makroökonomisches Umfeld, das die europäische Geldpolitik an ihre Grenzen bringt. Lane antizipiert einen substanziellen Inflationsschub in der Eurozone. Die Ausweitung der Kampfhandlungen auf den Libanon und die ölreichen Golfstaaten trieb die Rohölnotierungen um mehr als 10 % in die Höhe. Bei einem dauerhaften Lieferausfall drohen laut Lane eine signifikante Beschleunigung der energiepreisbedingten Teuerung und ein harter Einbruch der realen Wirtschaftsleistung.

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