Analyse
06:45 Uhr, 14.08.2026

APPLIED MATERIALS - Alles Wichtige aus dem Analystencall

Bei Applied Materials stellt sich längst nicht mehr die Frage, ob die Nachfrage nach Chipausrüstung weiter steigt. Entscheidend ist inzwischen, wie schnell der Konzern seine Produktion hochfahren kann, ohne Lieferketten, Personal und Margen zu überfordern.

Die Kunden geben dem US-Konzern inzwischen detaillierte Bedarfsprognosen für acht Quartale im voraus und sprechen teilweise bereits über Fabrikprojekte bis 2030. Bei technologischen Entwicklungen reicht der Planungshorizont sogar noch deutlich weiter.

Konzernchef Gary Dickerson sieht Applied Materials deshalb am Beginn eines mehrjährigen Investitionszyklus. "KI ist der größte und folgenreichste technologische Umbruch unseres Lebens.", sagte der Manager im Analystencall. Führende Logik- und DRAM-Fabriken sind nach Angaben des Unternehmens weitgehend ausgelastet. Allein im vergangenen Quartal kündigten die Kunden mehr als zehn neue Fabrikprojekte an.

Applied Materials erhöhte seine Wachstumserwartungen für 2026 deshalb erneut. Im Februar hatte das Management für das Halbleitergeschäft noch ein Plus von mehr als 20 % in Aussicht gestellt, im Mai waren es bereits mehr als 30 %. Inzwischen soll das Wachstum nochmals darüber liegen. Eine konkrete neue Marke wollte Finanzchef Brice Hill jedoch nicht nennen.

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