APPLE gibt Druck nach und senkt App-Store-Gebühren in China
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- Apple Inc. - WKN: 865985 - ISIN: US0378331005 - Kurs: 255,750 $ (Nasdaq)
Nach Berechnungen staatlicher chinesischer Medien spart die Branche dadurch jährlich mehr als 6 Mrd. Yuan, umgerechnet rund 873 Mio. USD. Besonders profitieren Entwickler, deren Anwendungen innerhalb der großen Plattformökosysteme laufen. Mini-Programme etwa sind zentrale Bausteine in Super-Apps wie WeChat des Internetkonzerns Tencent oder in Diensten des TikTok-Betreibers ByteDance.
Regulierung im wichtigsten Auslandsmarkt
Die Gebührensenkung gilt in Branchenkreisen als Reaktion auf politischen Druck aus Peking. China ist für Apple nach den USA der zweitgrößte Markt, zugleich haben die Behörden in den vergangenen Jahren die Kontrolle über digitale Plattformen deutlich verschärft.
Staatliche Medien interpretierten den Schritt entsprechend als Vorteil für Verbraucher. Sinkende Gebühren könnten Preise für digitale Abonnements, Gaming-Käufe oder Livestream-Zahlungen drücken. Der mögliche Entlastungseffekt für Nutzer wird auf bis zu 1 Mrd. Yuan pro Jahr geschätzt.
Die chinesische Entscheidung steht im Kontext einer globalen Debatte über die App-Store-Provisionen. In der Europäische Union zwang der Digital Markets Act Apple bereits 2024 zu deutlich niedrigeren Gebühren. Auch in den Vereinigte Staaten erlaubt der Konzern inzwischen alternative Zahlungswege innerhalb von Apps. Parallel senkte zuletzt auch Google seine Entwicklergebühren.
Für Apple bleibt der Schritt dennoch kalkulierbar. Zwar gehört der App Store zu den margenträchtigsten Geschäftsbereichen des Konzerns. Doch angesichts zunehmender regulatorischer Eingriffe wirkt die moderate Senkung wie ein pragmatischer Preis für Stabilität im zweitgrößten Markt.
Fazit: Die Reduktion entlastet Entwickler und dürfte auch Nutzern zugutekommen. Für Apple ist sie vor allem ein politischer Balanceakt in einem zunehmend regulierten Plattformmarkt. Die hohen Gebühren und eine monopolartige Stellung, dürften auch weiterhin für Druck und Diskussionen sorgen. Da das Apple-Ökosystem aber weiter wächst, ist das für den Konzern nur eine begrenzte Gefahr.
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