Analyse
07:30 Uhr, 30.01.2026

APPLE - Investoren-Call über IPhone-Boom und Speicherknappheit

Apple sieht sich am Beginn eines ungewöhnlich kräftigen iPhone-Zyklus, der den Konzern aber zugleich in eine operative Stressprobe zwingt. Und Apple versucht, die nächste Wachstumsphase über Services und KI zu definieren, ohne sich dabei auf eine klassische Monetarisierungslogik festzulegen.

Tim Cook machte früh klar, dass das Quartal besser lief als intern erwartet. Entscheidend ist der Satz, der zwischen den Zeilen wie eine Warnlampe blinkt: Apple sei mit "sehr schlankem“ Inventar aus dem Dezemberquartal gekommen und befinde sich nun auf "der Jagd nach Chips“. Das klingt nach einem Luxusproblem, ist aber für Investoren ambivalent. Einerseits signalisiert es einen starken Produktzyklus, andererseits erhöht es das Risiko, dass ein Teil der Nachfrage schlicht nicht bedient werden kann, während Wettbewerber in der Zwischenzeit Marktanteile abgreifen.

Besonders wichtig ist, wie Cook die Engpässe einordnet. Er lenkt den Fokus weg von klassischen Komponenten wie Speicher und hin zu Halbleiterkapazitäten. Die Einschränkungen seien vor allem auf die Verfügbarkeit moderner Fertigungsstufen zurückzuführen, konkret auf Chips der neuesten Generation. Die Ursache liege darin, dass das Wachstum deutlich über den internen Planungen gelegen habe und die Lieferkette kurzfristig nur begrenzte Flexibilität biete. Einen Zeitpunkt, zu dem Angebot und Nachfrage wieder im Gleichgewicht sein könnten, wollte Cook ausdrücklich nicht nennen.

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