Analyse
06:44 Uhr, 21.04.2026

Staffelübergabe bei APPLE: Der neue Chef ist ein Perfektionist und Ingenieur

Der bevorstehende Abgang von Tim Cook ist das Ende einer Ära, in der Apple zur wertvollsten Firma der Welt aufstieg und der Beginn einer Phase, in der ausgerechnet ein Ingenieur das kreative Erbe neu beleben soll.

Cook übergibt das operative Geschäft zum 1. September an John Ternus und wechselt selbst auf den Posten des Executive Chairman. Es ist ein sorgfältig orchestrierter Abgang, passend zu einem CEO, der das Unternehmen vor allem durch operative Exzellenz geprägt hat.

Die Zahlen seiner Amtszeit sind beeindruckend. Seit seinem Amtsantritt 2011 wuchs der Börsenwert von Apple um rund 3,7 Billionen USD auf etwa 4 Billionen USD. Kaum ein anderer Manager hat in absoluten Zahlen mehr Wert geschaffen. Gleichzeitig blieb Apple unter Cook ein hochprofitabler iPhone-Konzern, der es verstand, Lieferkettenkrisen, geopolitische Spannungen und Handelskonflikte erstaunlich stabil zu navigieren.

Cook war weniger Visionär als sein Vorgänger Steve Jobs, dafür ein Meister der Skalierung. Er perfektionierte das bestehende Geschäftsmodell, baute Services aus und etablierte Apple als globale Plattform mit Milliarden aktiver Geräte. Kritiker werfen ihm allerdings vor, dass die ganz großen Produktrevolutionen ausblieben.

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