Zinsen vor der Kehrtwende? Jetzt wieder bei VONOVIA, LEG und Co. rein?
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- Euro-Bund Future - WKN: 965264 - ISIN: DE0009652644 - Kurs: 126,30 € (EUREX)
- LEG Immobilien AG - WKN: LEG111 - ISIN: DE000LEG1110 - Kurs: 60,450 € (XETRA)
- Vonovia SE - WKN: A1ML7J - ISIN: DE000A1ML7J1 - Kurs: 23,420 € (XETRA)
Auslöser ist die Geopolitik. Die jüngste Feuerpause im Iran-Konflikt und neue Verhandlungsinitiativen verändern die Erwartungen der Investoren erneut. Besonders auf die Benzinpreise richten sich dabei die Blicke von Währungshütern wie Verbrauchern. Kaum ein anderer Indikator macht Inflation im Alltag so unmittelbar greifbar wie der Preis an der Zapfsäule, allenfalls die teurer gewordene Kugel Eis liefert eine ähnlich anschauliche Referenz.

Von Inflationsangst zur Zinshoffnung
Noch vor wenigen Tagen dominierte ein anderes Szenario: steigende Ölpreise, zunehmender Inflationsdruck und die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen. Der Iran-Konflikt hatte das globale Zinsgefüge erschüttert und die Erwartungen klar in Richtung restriktiver Geldpolitik verschoben. Zum Leidwesen von Immobilienaktien.
Mit der nun vereinbarten zweiwöchigen Feuerpause und konkreten Vorschlägen für ein mögliches Kriegsende beginnt sich dieses Bild zu drehen. Anleger werten die Entwicklung als Signal für eine Entspannung bei Energiepreisen und damit auch bei der Inflation. Die Reaktion an den Märkten ist eindeutig: Aktien legen zu, Öl- und Gaspreise geben nach, Risikoaufschläge sinken. Gleichzeitig steigen die Kurse am Anleihemarkt.
Der Bund-Future fungiert in dieser Phase als sensibelster Seismograf. Sein Anstieg signalisiert fallende Renditen und damit sinkende Zinserwartungen. Damit verschiebt sich die Narrative: weg von der Inflationsspirale, hin zu einem Szenario moderater Preisentwicklung und perspektivisch lockererer Geldpolitik. Für Immobilienwerte ist diese Entwicklung von zentraler Bedeutung. Kaum ein Sektor reagiert so unmittelbar auf Veränderungen im Zinsumfeld.
Sinkende Renditen bedeuten niedrigere Refinanzierungskosten und steigende Bewertungen der Bestände. Entsprechend kräftig fällt die Gegenbewegung nach Monaten der Schwäche aus.
Nach den massiven Kursverlusten der vergangenen zwei Jahre notieren zahlreiche Titel weiterhin deutlich unter ihrem bilanziellen Nettovermögenswert. Abschläge von rund 50 % auf den Net Asset Value sind keine Seltenheit, ein Niveau, das historisch eher in ausgeprägten Krisenphasen zu beobachten war.
Der Markt preist damit anhaltend hohe Zinsen, Bewertungsrisiken und Refinanzierungsdruck ein. Sollten sich die Zinserwartungen jedoch nachhaltig nach unten verschieben, eröffnet sich erhebliches Aufholpotenzial. Zudem gibt es bei den meisten Aktien eine attraktive Dividende von rund 5 % und mehr.
Fazit: Ob dies bereits die große Trendwende ist, lässt sich noch nicht abschließend sagen. Klar ist jedoch: Immobilienaktien waren schon vor Beginn des Konflikts günstig bewertet und sind inzwischen noch preiswerter zu haben. Wer antizyklisch zugreifen will und an den Sachwertcharakter von Immobilien glaubt, findet derzeit ein Umfeld mit Potenzial für deutlich zweistellige Renditen in den kommenden Jahren. Welche Aktien ich aus dem Sektor am spannendesten finde, erfährst Du in stock3 Ultimate oder in meinen regelmäßigen Beiträgen auf stock3 Plus.


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