ZEW-Konjunkturerwartungen fallen im März viel stärker als erwartet
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DOW JONES--Die vom Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für Deutschland ermittelten Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im März weitaus deutlicher als erwartet gesunken. Wie das ZEW mitteilte, sank der Index der Konjunkturerwartungen auf minus 0,5 (Februar: plus 58,3) Punkte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten lediglich einen Rückgang auf 38,5 prognostiziert. Der Index der Lagebeurteilung verbesserte sich auf minus 62,9 (minus 65,9) Punkte. Die Prognose hatte auf minus 64,5 gelautet.
"Die Eskalation im Nahen Osten treibt die Energiepreise massiv nach oben und sorgt für steigenden Inflationsdruck. Für die deutsche Wirtschaft wächst damit das Risiko, dass der begonnene Erholungstrend der Konjunktur aus gebremst wird", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die Zahlen. Wie stark die Effekte ausfielen, hänge von Dauer und Intensität des Konflikts ab. "Die Finanzmarktexpertinnen und -experten sind aber skeptisch, dass es zu einem schnellen Ende des Konflikts kommen wird", merkt Wambach an.
Die Konjunkturerwartung für den Euroraum sanken auf minus 8,5 (plus 39,4) Punkte, während die Lagebeurteilung auf minus 29,9 (minus 13,6) Punkte zurückging.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/hab/kla
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