Kommentar
13:30 Uhr, 16.03.2026

Private Equity gerät stärker unter Druck als viele Investoren glauben

Ein erheblicher Teil der Private-Equity-Branche ist nach Einschätzung des Kreditinvestors Davidson Kempner bereits heute angeschlagen.

Tony Yoseloff, Managing Partner und Chief Investment Officer des auf Sondersituationen spezialisierten Hedgefonds, warnt vor einer gefährlichen Gemengelage aus hoher Verschuldung, schwachen Cashflows und kreditfreundlich ausgestalteten Schuldverträgen, so die Financial Times. Die Probleme lägen nicht in ferner Zukunft, sondern seien bereits im Markt sichtbar.

Davidson Kempner, das mehr als 38 Mrd. USD verwaltet, sieht vor allem jene Buy-outs kritisch, die in den vergangenen zehn Jahren unter günstigen Finanzierungsbedingungen abgeschlossen wurden. Nun trifft sie ein Umfeld aus höheren Zinsen, gebremstem Wachstum und sinkenden Bewertungen. Nach Schätzung des Hauses beläuft sich das Volumen gestresster Schulden in den US-Märkten für Leveraged Loans und Direct Lending auf rund 768 Mrd. USD. Auch klassische Frühwarnsignale verschärfen sich: Der Anteil der Unternehmen mit einem Zinsdeckungsgrad von unter 1,5 hat sich seit 2019 mehr als verdoppelt.

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