Kommentar
10:15 Uhr, 17.06.2026

Wo Deutschland besser werden muss

Vor dem Koalitionsausschuss am 1. Juli fordert die deutsche Startup-Szene von der Bundesregierung konkrete Reformen. Im Fokus stehen schnellere Gründungen, weniger Bürokratie und mehr Kapital für Wachstum.

Mehr als 100 Gründer und Manager aus der deutschen Startup- und Unternehmensszene fordern kurz vor den Beschlüssen zum geplanten Reformpaket der Bundesregierung konkrete Schritte zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Der Appell des Startup-Verbands steht unter dem Titel "Für eine neue Gründerzeit, jetzt".

Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem Flix-Gründer André Schwämmlein, Celonis-Co-Gründer Bastian Nominacher, Personio-Mitgründer Hanno Renner, der frühere Telekom-Chef René Obermann, Zalando-Co-Chef David Schröder und die ehemalige Wirtschafts- und Justizministerin Brigitte Zypries.

Startup-Verbandschefin Verena Pausder verweist auf den Verlust von 10.000 Industriearbeitsplätzen pro Monat im vergangenen Jahr. Dies sei aus Sicht der Initiative ein Signal, Reformen nicht länger nur anzukündigen, sondern wirklich umzusetzen. Zugleich betont der Verband die Stärken Deutschlands, darunter eine starke Forschungslandschaft, qualifizierte Talente und eine breite industrielle Basis.

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