Analyse
10:00 Uhr, 02.01.2026

Wird diese deutsche Aktie die nächste Micron oder Samsung?

Siltronic ist kein Chipkonzern im klassischen Sinne. Das Unternehmen entwickelt keine Prozessoren, fertigt keine Speicherchips und steht doch an einer der sensibelsten Stellen der globalen Halbleiterindustrie.

Wer verstehen will, wie sich der nächste Zyklus entwickelt, kommt an den Münchnern kaum vorbei. Denn Siltronic liefert das, worauf am Ende jeder moderne Chip basiert: hochreine Siliziumwafer. In Boomphasen werden sie schnell zum Engpass. Genau darin liegt die Parallele zu Konzernen wie Samsung Electronics oder Micron Technology.

Die aktuellen Zahlen zeigen allerdings noch das Bild eines Unternehmens im Übergang. In den ersten neun Monaten 2025 sank der Umsatz um 7,3 % auf 975,1 Mio. EUR. Das EBITDA erreichte 230,5 Mio. EUR, die Marge lag bei 23,6 %. Im dritten Quartal verschärfte sich der Druck: 300,3 Mio. EUR Umsatz standen einer EBITDA-Marge von nur noch 21,9 % gegenüber, unter dem Strich rutschte Siltronic in die Verlustzone. Hauptgrund sind die hohen Abschreibungen und Anlaufkosten der neuen 300-mm-Fabrik in Singapur. Operativ ist das kurzfristig weiter schmerzhaft, doch um technologisch Schritt zu halten, unerlässlich.

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