Kommentar
10:10 Uhr, 09.08.2023

Führt mehr Wachstum zu neuen Zinsanhebungen?

Wirtschaftlich geht es den USA wieder besser. Für das laufende Quartal wird derzeit ein Wachstum von über einem Prozent prognostiziert. Spricht ein Aufschwung nicht für mehr Zinsanhebungen?

Die wirtschaftliche Aufbruchsstimmung hat viele Gründe. Zum einen sind die neuen Daten positiv. Dazu gehören nicht nur das Wachstum im zweiten Quartal und die Prognose fürs dritte, sondern auch der Einkaufsmanagerindex der Industrie, der fast wieder den Expansionsbereich erreicht hat. Zum anderen haben Investmentbanken die Wahrscheinlichkeit für einen Rezessionsbeginn deutlich gesenkt und zu guter Letzt hat auch die Notenbank selbst die Erwartungen angeschoben. Die Fed erwartet nach aktueller Prognose keine Rezession mehr.

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Über den Experten

Clemens Schmale
Clemens Schmale
Finanzmarktanalyst

Clemens Schmale hat seinen persönlichen Handelsstil seit den 1990er Jahren an der Börse entwickelt.

Dieser gründet auf zwei Säulen: ein anderer Analyseansatz und andere Basiswerte. Mit anders ist vor allem die Kombination aus Global Makro, fundamentaler Analyse und Chartanalyse sowie Zukunftstrends gemeint. Während Fundamentaldaten und Makrotrends bestimmen, was konkret gehandelt wird, verlässt sich Schmale beim Timing auf die Chartanalyse. Er handelt alle Anlageklassen, wobei er sich größtenteils auf Werte konzentriert, die nicht „Mainstream“ sind. Diese Märkte sind weniger effizient als andere und ermöglichen so hohes Renditepotenzial. Sie sind damit allerdings auch spekulativer als hochliquide Märkte. Die Haltedauer einzelner Positionen variiert nach Anlageklasse, beträgt jedoch meist mehrere Tage, oft auch Wochen oder Monate.

Rohstoffe, Währungen und Volatilität handelt er aktiv, in Aktien und Anleihen investiert er eher langfristig. Die Basiswerte werden direkt – auch über Futures – oder über CFDs gehandelt, in Ausnahmefällen über Optionen und Zertifikate.

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