Will Elon Musk XAI, TESLA und SPACEX fusionieren?
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- Tesla Inc. - WKN: A1CX3T - ISIN: US88160R1014 - Kurs: 416,350 $ (Nasdaq)
Parallel dazu erwägt SpaceX nach einem Bericht von Bloomberg auch einen Zusammenschluss mit Tesla. Investoren versuchen nun, die strategische Logik hinter einer möglichen Neuordnung des weit verzweigten Musk-Imperiums zu entschlüsseln.
Nach Informationen aus mit den Gesprächen vertrauten Kreisen würde bei einer Fusion mit xAI ein Aktientausch erfolgen, bei dem xAI-Anteile in SpaceX-Aktien umgewandelt werden. Details zu Bewertung, Zeitpunkt oder Struktur sind bislang offen. Fest steht jedoch, dass eine solche Transaktion Raketen, Starlink-Satelliten, die Plattform X sowie den KI-Chatbot Grok unter einem Dach vereinen würde. Zwei neu gegründete Zweckgesellschaften im US-Bundesstaat Nevada deuten darauf hin, dass die Vorbereitungen bereits konkret sind.
Elon Musk und seine Transaktionen
Der Hintergrund einer solchen Transaktion wäre einfach zu erklären: xAI braucht viel Geld und SpaceX hat nach einem IPO eben dieses Geld in der Tasche.
SpaceX gilt mit zuletzt rund 800 Mrd. USD aus einer privaten Finanzierungsrunde als wertvollstes nicht börsennotiertes Unternehmen der Welt. Für den anvisierten IPO wird eine Bewertung oberhalb von 1 Bio. USD erwartet. xAI wiederum wurde im November mit rund 230 Mrd. USD taxiert, Tesla bringt aktuell etwa 1,4 Bio. USD auf die Waage. Eine Fusion würde damit Vermögenswerte in einer Größenordnung bündeln, die selbst im Technologiesektor außergewöhnlich hoch ist.
An der Börse wurden die Spekulationen positiv aufgenommen. Die Tesla-Aktie legte im nachbörslichen Handel um rund 3 % zu. Investoren sehen in einer Konsolidierung offenbar eine Antwort auf die seit Langem geäußerte Sorge, Musk verzettele sich mit zu vielen parallelen Großprojekten.
Die Wette auf KI aus dem All
Inhaltlich würde eine Fusion vor allem Musks Vision stützen, Rechenzentren für künstliche Intelligenz ins All zu verlagern. Mithilfe solarbetriebener Satelliten soll die energieintensive KI-Infrastruktur günstiger und skalierbarer werden. Musk hatte jüngst in Davos erklärt, der kostengünstigste Ort für KI werde "in zwei bis drei Jahren der Weltraum“ sein. Branchenexperten halten das für ambitioniert und verweisen auf große Risiken sowie die rasante, schwer kalkulierbare Entwicklung der KI-Modelle.
Gleichzeitig könnte ein integrierter Konzern seine Position im Wettbewerb mit OpenAI, Google und Meta stärken. Auch sicherheitspolitisch wäre der Zusammenschluss relevant. xAI verfügt über einen bis zu 200 Mio. USD schweren Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium, SpaceX beliefert das Militär bereits mit Satellitensystemen wie Starshield. Die Kombination von Raumfahrt, Dateninfrastruktur und KI würde die Abhängigkeit staatlicher Stellen von Musks Unternehmen weiter vertiefen.
Unter Aktionären gehen die Meinungen darüber auseinander. Während einige eine überfällige Vereinfachung der Konzernstruktur begrüßen, warnen andere vor einer Ansammlung extrem hoch bewerteter Geschäftsmodelle in einem einzigen Vehikel. "Man investiert dann nicht mehr in einzelne Produkte, sondern in Elon Musk selbst“, bringt es ein Investor ggü. Reuters auf den Punkt. Genau darin liegt für viele jedoch auch der Reiz.
Fazit: Sollte Musk den Plan durchziehen, dann wäre zumindest die Finanzierung seiner weiteren Abenteuer gesichert. Seien es Roboter, Cybertaxis oder eben KI-Satelliten im Weltall. Für Anleger eine spannende Wette, aber eben auch fernab eines soliden Anlagevehikels. Fast jeder dürfte mittlerweile wissen, worauf er sich bei einem Engagement, in eine Elon-Musk-Firma einlässt.
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