Wieder mal Panik in Südkorea: Kospi schließt 11 % tiefer
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Samsung und SK Hynix machen zusammen rund 40 % des südkoreanischen Aktienmarktes aus, sie rissen den gesamten Index in die Tiefe.
Der Kurssturz erreichte zwischenzeitlich ein solches Ausmaß, dass der Handel nach einem Rückgang des Kospi um 8 % vorübergehend unterbrochen wurde. Solche Sicherungsmechanismen sollen verhindern, dass automatisierte Verkäufe und Panikreaktionen einen Absturz zusätzlich beschleunigen.
Auslöser ist, wenn man die einschlägige Wirtschaftspresse aufschlägt, eine Neubewertung der bislang nahezu grenzenlosen Wachstumserwartungen an den Markt für KI-Chips. Investoren stellen zunehmend infrage, ob die hohen Investitionen der großen Technologiekonzerne in Rechenzentren dauerhaft Bestand haben. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass stark steigende Preise für Speicherchips die Nachfrage bremsen könnten. Kein neues Thema also. Die nächsten Zahlen der Unternehmen könnten dann wieder etwas mehr Ruhe reinbringen.
